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  • Paul Westrich - Projekte: Megachile sculpturalis 4
    Ergebnisse hier vor Jedes der drei Bambusrohre enthält eine einzige Brutzelle die am hinteren Ende gebaut wurde und einen fertigen Nestverschluß am Eingang Leider sind in zwei der Zellen die Junglarven nicht mehr am Leben Ursache für das Absterben waren möglicherweise die Erschütterungen während der langen Autofahrt Immerhin lebt noch eine wenige Tage alte Larve die bereits mit dem Fressen des Proviants beschäftigt ist Auffällig ist daß der dicht gepackte Larvenproviant den gesamten hinteren Hohlraum ausfüllt Das Ei wurde auf der Vorderseite des Proviants mit dem Afterpol abgelegt wie es bei Arten der Gattungen Megachile und Osmia üblich ist Die Pollenanalyse ergab daß alle drei Brutzellen ausschließlich Pollen von Sophora japonica Japanischer Schnurbaum enthalten Dies bestätigt die jüngsten Blütenbesuchsbeobachtungen durch Christa Gihr Der Proviant ist durch Zugabe von Nektar recht feucht Alle drei Brutzellen sind vollständig mit Harz ausgekleidet Auch die nicht ganz geschlossene Querwand die die Zellen abschließt besteht überwiegend aus Harz aber es sind zusätzlich kleine Elemente wie z B Holzstückchen eingearbeitet Der Hohlraum zwischen der Brutzelle und dem Nestverschluß enthält zahlreiche kleine Harzbrocken die auf der gesamten Länge auf dem Boden verteilt sind und weitere kleine Stückchen teils unbekannter Herkunft Auch der Nestverschluß enthält viel Harz aber auch Holzstückchen Nach außen ist der Verschlußpropfen mit einer zusätzlichen Schicht aus Lehm versehen Megachile sculpturalis Hinterer Teil des Bambusrohrs mit einer Brutzelle die den dunkelgelben Larvenproviant und eine junge Larve enthält Vor der die Zelle abschließenden Querwand liegen Harzbröckchen und kleine Bröckchen unterschiedlicher Herkunft Fotos P Westrich 19 August 2013 Megachile sculpturalis Blick in das geöffnete Bambusrohr mit der Brutzelle Rechts ist der dunkelgelbe Futtervorrat zu sehen der ausschließlich von Sophora japonica stammt Darauf ist die Larve mit dem Hinterleibsende aufgesockelt und frißt mit dem Kopf nach unten von dem Futter Die nicht vollständig geschlossene dunkle Querwand besteht aus

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  • Paul Westrich - Projekt: Lasioglossum marginellum
    sculpturalis 4 Megachile sculpturalis 5 Andrena bicolor Andrena sardoa Anthophora Beschreibungen Colletes hederae 1 Colletes hederae 2 Colletes hederae 3 Colletes hederae 4 Colletes sierrensis Lasioglossum marginellum Megachile parietina Wildbienensommer 2010 Zeichnungen Vita Vorträge Bildarchiv Kontakt Posterbestellung Sandbiene Andrena bicolor und Wespenbiene Nomada fabriciana Nachdem ich schon vor einigen Jahren aus größeren Blumentöpfen auf meiner Terrasse die Sommergeneration der Zweifarbigen Sandbiene Andrena bicolor und ihres spezifischen Futterparasiten der Wespenbiene Nomada fabriciana gezogen habe hatte ich die Befunde in folgender Arbeit zusammengefaßt Ein weiterer Beleg für den Bivoltinismus und das Wirt Parasit Verhältnis von Andrena bicolor Fabricius 1804 und Nomada fabriciana Kirby 1802 Hym Apidae Diese Arbeit ist im Juli 2006 in der Sommerausgabe der Zeitschrift Linzer biologische Beiträge Band 38 erschienen Download der Publikation pdf Andrena bicolor Fabricius 1775 Zweifarbige Sandbiene Frisch geschlüpftes Weibchen 8 5 10 mm der Frühjahrsgeneration auf einem dürren Blatt Beachte die schwarze Behaarung des Kopfes und die rostrote Behaarung des Mesonotums Rückenteil des 2 Brustrings Diese Zweifarbigkeit hat der Art zu ihrem wissenschaftlichen Namen verholfen bicolor zweifarbig D Walddorfhäslach 27 03 2007 Andrena bicolor Fabricius 1775 Zweifarbige Sandbiene Männchen 8 10 mm der Sommergeneration D Walddorfhäslach 18 Juni 2007 Nomada fabriciana Linnaeus 1767 Wespenbienen Art

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  • Paul Westrich - Wildbienensommer 2010
    taucht kopfüber zum Blütengrund um hier Nektar zu saugen Der Pollenspeicher in der Scopa der Hinterbeine ist bereits mit dem Affodil Pollen gefüllt Das Wichtigste in Kürze Pollenladungen von 17 Exemplaren von 16 Lokalitäten aus Italien Frankreich Spanien Portugal und Algerien habe ich lichtmikroskopisch analysiert Alle enthielten ausschließlich Pollen von Asphodelus Asphodelaceae Damit ist bewiesen daß es sich bei A sardoa um eine streng oligolektische und auch um die bislang einzig bekannte Bienenart handelt die auf Asphodelus als Pollenquelle spezialisiert ist Definition der Oligolektie und Beispiele Die Ergebnisse der Pollenanalysen werden durch Blütenbesuchsbeobachtungen im Freiland bestätigt die an Asphodelus aestivus in Südportugal 1992 und 2006 gemacht wurden Insgesamt wurden 19 Bienenarten an dieser Pflanze als Blütenbesucher registriert aber nur 10 Arten nutzten sie auch als Pollenquelle Hierzu gehören Xylocopa cantabrita und Xylocopa violacea für die die Affodil Blüten offensichtlich besonders attraktiv sind Während A sardoa für die Bestäubung von A aestivus vermutlich keine Bedeutung hat sind Xylocopa cantabrita und X violacea aufgrund ihrer Körpergröße und ihres Verhaltens in der Blüte besonders effiziente Bestäuber Lebensraum von Andrena sardoa im Süden Portugals mit einem Bestand von Asphodelus aestivus im Bildmittelgrund Rechts oben ist auf einer frisch bearbeiteten Fläche die charakteristische Terra rossa zu erkennen Die Terra rossa wird auch Kalkstein Rotlehm genannt Die durch fein verteiltes Hämatit leuchtend rotbraun gefärbten Böden sind äußerst tonreich Sie sind daher für die Landwirtschaft sehr schwer zu bearbeiten Der Rotlehm wird in trockenem Zustand äußerst hart und erschwert das Graben von Nestgängen ungemein Aber gerade hier fand ich Andrena sardoa die demnach in der Lage sein muß mit diesem Substrat für die Nestanlage zurecht zu kommen Auffällig war dennoch daß in den von mir besuchten Gebieten des Barrocal und der Serra nur sehr wenige bodennistende Bienenarten zu finden waren obwohl ein vielfältiges und üppiges Blütenangebot vielerorts

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  • Paul Westrich - Beschreibung zweier Anthophora-Arten
    3 Colletes hederae 4 Colletes sierrensis Lasioglossum marginellum Megachile parietina Wildbienensommer 2010 Zeichnungen Vita Vorträge Bildarchiv Kontakt Posterbestellung Anthophora Typen Die auf dieser Seite abgebildeten Fotografien zeigen die Typen der beiden von mir 1993 als neu für die Wissenschaft beschriebenen Arten der Gattung Anthophora Pelzbienen Die beiden Arten sind bisher nur von den Kanarischen Inseln bekannt Das Zitat der Publikation Nr 37 findet sich hier die ganze Publikation als PDF hier 396 KB Anthophora porphyrea Westrich 1993 Links Holotypus Männchen male Fuerteventura Barranco Agua Oveja 150 m 19 02 1985 leg F La Roche coll F La Roche bei diesem Tier fehlt das bepinselte Klauenglied des linken Mittelbeins die Sternite 7 und 8 sowie der Genitalapparat sind herauspräpariert und auf separatem Blättchen aufgeklebt Rechts Frontalansicht des Männchens von Anthophora porphyrea Paratypus Weibchen female Lanzarote Playa Quemada 19 km WSW Arrecife 10 03 1981 leg H Hohmann coll Museo Insular de Ciencias Naturales de Santa Cruz de Tenerife Anthophora purpuraria Westrich 1993 Links Holotypus Männchen male Lanzarote Plaza de Papagayo 20 m 26 km WSW Arrecife 20 02 1982 leg H Hohmann coll Museo Insular de Ciencias Naturales de Santa Cruz de Tenerife Rechts Frontalansicht des Männchens von Anthophora purpuraria Paratypus

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  • Paul Westrich - Projekt: Colletes hederae
    Nestgänge an horizonten Stellen mitten im Sandkasten und im Randbereich gegraben In einem zweiten etwa 15 m entfernten Sandkasten befanden sich etwa 10 Nester Insgesamt zählte ich rund 100 Nester Viele Weibchen trugen bereits Pollen ein In den teils lückigen Rasenflächen außerhalb der Sandkästen fand ich keine Nester Colletes hederae Weibchen im Flug Weibchen pollenbeladen vor dem Nesteingang Dieses Vorkommen ist völlig isoliert zumindest was mir bislang über die Verbreitung der Art in Baden Württemberg bekannt ist wo ich sie vor allem aus dem südlichen und nördlichen Oberrhein Tiefland kenne So war meine letztjährige gezielte Suche an blühendem Efeu östlich des Oberrheins im nördlichen Landesteil vor allem dem Kraichgau erfolglos Trotz bester Nahrungsverhältnisse im Bereich des Tübinger Schlosses wo es ausgedehnte Efeu Bestände gibt konnte ich Colletes hederae dort bisher ebenfalls nicht finden Das Tübinger Schloss liegt ca 18 km nordöstlich des Mössinger Fundorts Daß es im Vorland der Schwäbischen Alb noch weitere Vorkommen gibt ist aber nun nicht mehr auszuschließen zumal die Art im Süden Baden Württembergs jüngst ebenfalls an bisher nicht bekannten Orten nachgewiesen wurde Mitteilung eines Konstanzer Kollegen Das Vorkommen in Mössingen kann durchaus auf einer aktiven Ausbreitung der Art in jüngerer Zeit beruhen da eine passive Verfrachtung z B mit Sand aufgrund meiner jüngsten Nachforschungen sehr unwahrscheinlich ist Es ist also zu vermuten daß einzelne Weibchen sehr individuenreicher Vorkommen abwandern und neue Lebensräume besiedeln Wenn die Verhältnisse günstig sind weil sich wie im Falle des Sandkastens ein geeigneter Nistplatz bietet und außerdem größere Efeu Bestände in der Nähe vorhanden sind die ich in Mössingen mittlerweile ebenfalls gefunden habe kann ein Besiedlung erfolgreich sein Das Schwäbische Tagblatt eine der beiden regionalen Tageszeitungen hat am 13 September 2006 in einem mit einem Foto illustrierten Artikel über das Mössinger Vorkommen berichtet Im Reutlinger General Anzeiger erschien ein entsprechender ebenfalls

    Original URL path: http://wildbienen.info/forschung/projekte_01.php (2016-04-27)
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  • Paul Westrich - Projekt: Colletes hederae
    läßt vermuten daß es sich bei diesen wie auch bei dem Mössinger Vorkommen um Neubesiedlungen handelt Woher die vielen Weibchen kommen und wie diese offensichtliche Ausbreitung Invasion vonstatten ging darüber bin ich in einem intensiven Informations und Gedankenaustausch mit meinen Kollegen Die Entwicklung hat uns sehr überrascht und wir sind gespannt wie sich dieses Phänomen weiter gestaltet Wer meldet weitere Funde Je mehr Daten wir über die Verbreitung der Efeu Seidenbiene und über Nistplätze sei es in Sandkästen oder an anderen geeigneten Orten haben umso besser läßt sich dieses Phänomen beurteilen Deshalb würden wir uns freuen wenn wir erfahren würden an welchen Orten sich diese Art noch zeigt Eine gezielte Suche in Sandkästen könnte erfolgversprechend sein ebenso wie eine Kontrolle von blühenden Efeu Sträuchern Meldungen können über die E Mail Adresse auf der Kontakt Seite erfolgen Glaubhafte Belege sind Fotos auch digital oder Bienenexemplare z B von Totfunden am Nistplatz Die Adresse für eine Zusendung per Post befindet sich auf der Kontaktseite Weitere Nachweise der Efeu Seidenbiene sind sehr erwünscht Sind die Efeu Seidenbienen gefährlich In allen Fällen in denen Kindergärten von der Besiedlung durch Efeu Seidenbienen betroffen waren herrschte zunächst große Aufregung da vor allem die Eltern befürchteten daß ihre Kinder von den Bienen gestochen würden und dadurch ihre Gesundheit gefährdet sei Bisher ist jedoch nach meiner Kenntnis kein Kind zu Schaden gekommen Hierzu ist folgendes zu sagen Die Seidenbienen sind völlig friedfertig Selbst die Beobachtung unmittelbar im Nistbereich bedeutet weder für Kinder noch für Erwachsene eine Gefahr Nicht verschwiegen werden soll allerdings daß die Bienenweibchen und nur die einen Stachel haben den sie aber nur einsetzen wenn sie sich durch Druck auf ihren Körper bedroht fühlen Das heißt Keine Bienen fangen oder mit den Fingern bzw in der Hand drücken Aber selbst wenn in einem solchen leicht vermeidbaren

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  • Paul Westrich - Projekt: Colletes hederae
    noch Pollen ein Stand 8 Oktober 2006 Durch heftige Regenfälle am 2 und 3 Oktober wurde der Sand an einer der beiden kleinen Steilwände weggespült wodurch einige Nesteingänge nicht mehr zugänglich waren Offensichtlich sind die die hier nistenden Weibchen damit zurecht gekommen denn am 5 und 8 Oktober fanden sich hier bereits wieder neue Nesteingänge Die mikroskopische Analyse der Pollenproben die ich am 5 Oktober gesammelt habe zeigte daß alle untersuchten Weibchen zumindest an diesem Tag ausschließlich an Efeu Pollen gesammelt hatten Ein mächtiger Efeu Hedera helix in einem Garten unweit des Nistplatzes ist für die Versorgung der dort gebauten Brutzellen von hoher Bedeutung Ein mit Efeu Pollen beladenes Weibchen vor dem Nesteingang am 5 Oktober Der Verlust vieler Haare auf der Thorax Oberseite Mesonotum und die teilweise abgeriebenen Haarbinden auf den Rückensegmenten Tergiten des Hinterleibs lassen erkennen daß das Weibchen schon älter ist Erste Brutzellen freigelegt Am 8 Oktober habe ich im Zentrum des Sandkastens einige Brutzellen freigelegt da der Sand in diesem Bereich ohnehin von den Kindern beim Spielen später stark umgeschichtet wird Am Ende der Brutzeit werden weitere Brutzellen bzw Nester freigelegt vor allem um zu klären wie tief die Zellen liegen da dies für das Überleben

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  • Paul Westrich - Projekt: Colletes hederae
    Abschluß der Beobachtungen 19 Oktober 2006 Nur noch zwei Weibchen Bei einer Kontrolle am 19 Oktober wurden nur noch zwei Weibchen an dem Nistplatz beobachtet Nur eines von ihnen trug noch Pollen ein ein weiteres abgeflogenes Weibchen saß meist bewegungslos am Boden Ich ließ es auf meinen Finger krabbeln unteres Fotos Ein letztes Weibchen trägt noch Efeu Pollen in sein Nest Ein abgeflogenes Weibchen ließ ich auf meinen Finder krabbeln wo es lange verharrte 27 Oktober 2006 Die Brutzeit ist zu Ende weitere Brutzellen freigelegt Vom 10 bis 27 Oktober habe ich zahlreiche Brutzellen freigelegt Ich konzentrierte meine Untersuchungen auf einen Bereich den die Kinder beim Spielen ohnehin durchwühlen wodurch die Zellen höchstwahrscheinlich zerstört worden wären Zahlreiche Zellen habe ich für weitere pollenanalytische Untersuchungen vorsichtig entnommen Im Randbereich des Sandkastens liegen noch zahlreiche Brutzellen in der Erde in denen sich hoffentlich bis zum kommenden Herbst die Seidenbienen entwickeln werden so daß neue Beobachtungen und vielleicht sogar eine Umsiedlung möglich werden Vielleicht gelingt es mir in der Zwischenzeit auch einige der jetzt entnommenen Larven bis zum Ende der Fresszeit durchzubringen um zusätzliche Informationen über die weitere Larvalentwicklung zu erhalten Ein Nest von Colletes hederae das am Rande des Sandkastens angelegt wurde

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