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  • Feldtagebuch: 26. Juli 2015
    Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Beobachtungen im Jahr 2015 Zum Paarungsverhalten der Steinbiene Lithurgus chrysurus 26 Juli 2015 In den vergangenen drei Wochen sind aus Nestern die ich im Juli 2014 in der Provence bei Salagon Forcalquier entdeckt und zur weiteren Untersuchung der Natur entnommen hatte zehn Männchen und drei Weibchen geschlüpft Über die übrigen Ergebnisse werde ich an anderer Stelle berichten Am 17 Juli 2015 habe ich ein frischgeschlüpftes Weibchen zusammen mit einem kurz zuvor geschlüpften Männchen in einen Flugkäfig gesetzt in der Hoffnung eine Paarung beobachten zu können Tatsächlich versuchte wenig später das Männchen sich mit dem Weibchen zu paaren Leider löste sich das Männchen wieder von dem Weibchen vor der eigentlichen Kopula Daher kann ich über diese Phase der Paarung nicht berichten So will ich zumindest den Teil der Paarung und das Verhalten des Männchens dokumentieren das in einer für mich bislang unbekannten Weise das Weibchen zur Kopula zu animieren versucht Die insgesamt 24 Minuten der Foto und Filmdokumentation zeigen folgendes Das Männchen schlägt mit kurzen Unterbrechungen immer wieder mit den Hinterbeinen gegen das Hinterleibsende des Weibchens während es sich mit den Vorder und Mittelbeinen am weiblichen Abdomen festklammert Dann hebt es plötzlich den eigenen Hinterleib weit nach oben während die Flügel meist heftig zittern und schlägt dann in rascher Folge mit den Metatarsen der beiden Hinterbeine auf die letzten Sternite des Weibchen Die Schlagfrequenz betrug in dem hier beobachteten Fall im Mittel 17 Schläge innerhalb von 1 5 bis 2 sec Minimum 12 Schläge Maximum 27 Schläge n 11 Das Männchen hat sich mit den Vorder und Mittelbeinen am Hinterleib

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  • Die "anderen" Bienen
    Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Verbesserung des Nahrungsangebots Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Ziele dieser Präsentation Das Internet gibt mir die hervorragende Möglichkeit viele Menschen auf die faszinierende Welt der Wildbienen aufmerksam zu machen sie durch eine reiche Bebilderung für diese Blütenbesucher zu begeistern und sie mit Ratschlägen die auf wissenschaftlichen Fakten und langjähriger Erfahrung beruhen als Mitstreiter für deren Schutz zu gewinnen Auf Entdeckungsreise gehen Die Bienen sind eine hochinteressante Insektengruppe Vor allem das Studium ihrer ungemein vielfältigen und stets von neuem beeindruckenden Lebensweise ihrer

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  • Paul Westrich - Buch: Die Wildbienen-Die anderen Bienen
    Eur A Seiten Umfang 168 S 479 Farbabbildungen 21 5 x 21 3 cm Produktform B Einband fest Hardcover Der Verlag bewirbt dieses Buch mit folgendem Text Anhand einzigartiger Fotos führt uns der Autor in die faszinierende Welt der heimischen Wildbienen von denen allein in Deutschland mehr als 550 Arten nachgewiesen wurden 92 Arten sind in diesem Buch abgebildet Sand und Seidenbienen Mauer und Scherenbienen Langhorn und Pelzbienen und nicht zuletzt die Hummeln zeigen eine ausgeprägte und ungemein vielfältige Brutfürsorge Diese hat Paul Westrich in einem Zeitraum von über 30 Jahren nicht nur gründlich erforscht sondern auch fotografisch professionell dokumentiert Der Verfasser zeigt uns mit einer Auswahl seiner besten Bilder mit welchen Materialien Wildbienen ihre bewundernswerten Nestbauten errichten und wie vielfältig ihre Beziehungen zur Pflanzenwelt sind Ausführlich erklärt der Autor aber auch welche Wildbienen man im Garten auf Balkon oder Terrasse mit Nisthilfen erfolgreich ansiedeln kann wie diese Blütenbesucher mit bestimmten Pflanzen angelockt und gefördert werden können und welche spannenden Beobachtungen man dabei selbst machen kann Auf diese Weise kann jeder zur Erhaltung der Wildbienen beitragen die für die Bestäubung unserer Nutz und Wildpflanzen unersetzliche Dienste leisten Inhalt Die folgende Tabelle zeigt die Gliederung und Kapitel Überschriften des Buchs Seite Vorwort 4 Inhalt 5 1 Die anderen Bienen 7 2 Einsiedler oder Solitärbienen 21 3 Soziale Bienen 27 4 Parasitische Bienen Kuckucksbienen 33 5 Wann und wo findet man Wildbienen 36 6 Eigenartige Schlafplätze 40 7 Blüten im Leben der Wildbienen Männchen 42 8 Das Bienennest 46 9 Ein Platz zum Nisten gesucht 49 10 Pflanzliches für den Nestbau 53 11 Ohne Pollen keine Nachkommen 61 12 Gefährdung und Schutz der Wildbienen 72 13 Der Garten als Nahrungsraum von Wildbienen 77 14 Nisthilfen Wohnraum für Wildbienen 101 15 Lebensbilder hohlraumbesiedelnder Wildbienen 134 16 Weitere Nutznießer unserer Maßnahmen 155 17 Stechen

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  • Faszination Wildbienen - Impressum
    Website http www paul westrich de http www wildbienen info http www eucera de Urheberrecht Copyright Alle hier präsentierten Seiten das Logo die Texte und sämtliche Fotos bzw Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt Alle Rechte vorbehalten Bezüglich der Nutzung gilt folgendes Der Ausdruck einzelner Seiten ist nur für den persönlichen Gebrauch erlaubt Dies gilt auch für die als PDF bereitgestellten Hefte von Eucera Eine Übernahme von Texten oder Bildern in andere Publikationen auch Faltblätter oder Flyer oder in Websites die Verwendung auf Infotafeln oder für öffentliche Vorträge sowie die gewerbliche Nutzung sind ohne eine vorherige schriftlich vereinbarte Nutzungserlaubnis nicht gestattet Nistanlagen die den Namen Insektenhotel tragen werden von mir grundsätzlich nicht bebildert Jegliche Vervielfältigung oder Veröffentlichung meines Text und Bildmaterials bedarf demnach einer schriftlichen Nutzungslizenz und ist in der Regel honorarpflichtig Insbesondere die Seiten Wildbienenschutz am Haus im Garten in der Schule dürfen nicht in Form einer Broschüre zusammengestellt vervielfältigt und verbreitet werden auch nicht für schulische Zwecke oder zur Fortbildung in Umweltzentren oder auf Naturschutzstationen Ebenso ist das Setzen von direkten Links von einer anderen Website auf Bilder oder Downloads meiner eigenen Website zum Zwecke der Einbindung in diese Website z B in einen Inhaltsframe nicht gestattet Eine Verlinkung der Unterseiten selbst sogenannte deep links ist jedoch erlaubt weil sie dem Besucher der fremden Website die Möglichkeit gibt weitere Inhalte meines Webauftritts zu nutzen Alle Fotos enthalten für einen eventuellen Herkunftsnachweis unsichtbare digitale Wasserzeichen Ich unterstütze die Initiative Urheberschutz im Internet des Bundesverbandes der Pressebild Agenturen und Bildarchive BVPA Hinsichtlich der Bildhonorare orientiere ich mich an den von der Mittelstandsgemeinschaft Foto Marketing alljährlich veröffentlichen Übersicht der marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte Diese Website wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt Für dennoch auftretende Probleme durch die direkte oder indirekte Nutzung z B bei der Umsetzung der von mir gemachten Empfehlungen übernehme ich keine

    Original URL path: http://wildbienen.info/ibn/impressum.php (2016-04-27)
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  • Faszination Wildbienen - Hilfe für die Benutzung
    Suchmaschine Javascript einschalten ohne Anführungszeichen ein und Sie werden verschiedene Anleitungen finden Die Mehrzahl der heutigen Websites lassen sich ohne JavaScript kaum noch sinnvoll nutzen PDF Dateien Zum Lesen der PDF Dateien Publikationen Zusammenfassungen benötigen Sie entweder den Adobe Reader oder einen alternativen PDF Reader z B den PDF XChange Viewer von Tracker Software Der erste kann durch Klick auf das nachfolgende Symbol heruntergeladen werden Je nach Konfiguration können PDF Dateien in Mozilla Firefox und Google Chrome auch im Browser Fenster geöffnet und gelesen werden Zur Rechtschreibung Die Texte dieser Website richten sich ganz bewußt und konsequent nach der bewährten klassischen Rechtschreibung und dies vor allem im Interesse der deutschen Sprachkultur und der besseren Lesbarkeit Die völlig verunglückte sogenannte Rechtschreibreform eigentlich gab es es drei Reformen von 1996 bis 2006 hat mehr Probleme geschaffen als gelöst Folgende sind besonders gravierend die Erschwerung des Lesens die Vervielfachung der Varianten die falschen Herleitungen Volksetymologie die oft mißverständliche Getrenntschreibung Großschreibungen welche die Grammatik mißachten und letztlich die Zerstörung dessen was man einmal Sprachgefühl nannte bei all denen die viel schreiben und lesen Über Sinn und Unsinn einer Reform die Schreibweisen wie Brenn Nessel hervorbringt sollte sich jeder selbst ein Urteil bilden können da die Folgen offenkundig sind Bei der Rechtschreibreform wurde eine in Jahrhunderten gewachsene sozusagen von der unsichtbaren Hand nämlich den Schreibenden und Lesenden selbst optimierte Schreibweise teilweise durch eine von hochnäsigen Fachleuten entworfene ersetzt Es ist aber eine Illusion daß Fachleute imstande seien eine bessere Rechtschreibung zu entwerfen nach Theodor Ickler selbst zunächst Mitglied der Rechtschreibkommision aus der er später ausgetreten ist Diese Rechtschreibreform die von den Kultusministern ohne parlamentarische Zustimmung den Schulen verordnet und wider besseres Wissen aus Gründen der Staatsräson nach Johanna Wanka Bundesministerin für Bildung und Forschung nicht mehr zurückgenommen wurde hat die deutsche Sprache schwer beschädigt und zu einem kaum wiedergutzumachenden Orthographiechaos geführt Immer wieder von bestimmten Interessensgruppen vorgebrachte Meldungen nach denen die neuen Regeln für alle verbindlich seien sind nachweislich falsch Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat das offensichtliche Nötigungspotential der Rechtschreibreform keinen berufsregelnden Charakter Die Rechtschreibrefom bleibt vielmehr auf den Bereich der Schulen beschränkt Jedem Bürger dieses Landes ist es daher unbenommen die in hundert und mehr Jahren gewachsene klassische Rechtschreibung auch weiterhin zu verwenden Glücklicherweise gibt es nach wie vor leider zu wenige Verlage die sich an die klassische Rechtschreibung halten bzw ihren Autoren dies ermöglichen Viele Autoren haben allerdings unter den Konflikten zu leiden die sich daraus ergeben Warum sollte ich mich zwingen lassen die objektive Fehlerhaftigkeit der Neuschreibung Verstöße gegen die Grammatik zu übernehmen Ein Teilnehmer im Forum der Forschungsgruppe Deutsche Sprache schrieb einmal Die vorherige Geheimhaltung vor der Bevölkerung und die überfallartige Durchsetzung der Reform über die wehrlosen Schüler und die Verächtlichmachung der Kritiker waren ein Putsch gegen die Bürger und widersprachen allen demokratischen Regeln Daß die Reformer ausgerechnet die in Österreich 1879 eingeführte und 1902 wieder abgeschaffte und von niemandem vermißte sogenannte Heysesche Schreibung aus dem Jahre 1829 z B dass anstelle von daß reaktiviert haben bleibt nach wie vor

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  • Faszination Wildbienen: Inhalt / Site Map
    meiner Website und deren inhaltlicher Struktur Durch Klick auf die blauen Links gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Informationen Basis Seiten Startseite Hilfe zur Benutzung dieser Website Kontakt Impressum Wildbienen Einführung Ein Portal für Wildbienen Die anderen Bienen Bienen sind eigentlich Wespen Wildbienen erkennen Einsiedler Staatenbilder Kuckucke Besonders geschützt Systematik Einleitung Sammeln und Präparieren Nomenklatur Bestimmung System der Bienen Vorbemerkungen System der Bienen Mitteleuropas Faunistik Einleitung Die Bienen Deutschlands I Die Bienen Deutschlands II Lebensweise Wichtige Literatur Paarungsverhalten Sozialverhalten Zwei Gruppen Solitäre Bienen Kommunale Bienen Soziale Bienen Parasitische Bienen Lebenszyklen Entwicklungs Fortpflanzungsrate Schlafgewohnheiten Verteidigung Nistweise Das Nest Nistplatzwahl Bauweise Baumaterialien Nestbauten Nistplatzkonkurrenz Bienen und Blüten Einleitung Blütenbesuch der Männchen Blütenbesuch der Weibchen Oligolektie Polylektie Ölblumen Galerie 1 Apiaceae bis Cucurbitaceae Galerie 2 Dipsacaceae bis Salicaceae Nutznießer und Gegenspieler Einführung Eulophidae Melittobia acasta Keulenwespen Sapygidae Keulenwespen Sapygidae weitere Arten Fliegen Diptera Rote Listen Rote Listen Rote Liste Deutschland Artenschutz Einleitung Beobachtung und Förderung von Wildbienen am Haus im Garten und in der Schule Nistmöglichkeiten Grundlagen Vorhandene Hohlräume A Vorhandene Hohlräume B Nestverschlüsse Markhaltige Stengel Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Nahrungsangebot Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Gemüsebeete Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Arten im Detail 18 Steckbriefe verschiedener Arten aus mehreren Gattungen Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen im Jahr 2007 Beobachtungen im Jahr 2008 Beobachtungen im Jahr 2009 Beobachtungen im Jahr 2010 Beobachtungen im Jahr 2013 Beobachtungen im Jahr 2014 Beobachtungen im Jahr 2015 Forschungsprojekte Bienenhotels getestet Bienenhotels getestet Protokoll Megachile sculpturalis 1 Megachile sculpturalis 2 Megachile sculpturalis 3 Megachile sculpturalis 4 Megachile sculpturalis 5 Andrena bicolor Andrena sardoa Anthophora Beschreibungen Colletes hederae 1 Colletes hederae 2

    Original URL path: http://wildbienen.info/ibn/sitemap.php (2016-04-27)
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  • Nisthilfen für Bewohner vorhandener Hohlräume -A-
    sehr tonigem Lehm hergestellt wurden Näheres und Beispiele zu diesem Problem finden Sie auf den Seiten über untaugliche Nisthilfen Mit den hier beschriebenen Nisthilfen können wir maximal 25 der in Gärten auftretenden Arten helfen da das Gros der Arten in selbstgegrabenen Hohlräumen im Erdboden nistet Ein Beispiel Von 115 in meinem früheren Garten beobachteten Bienenarten besiedelten nur 35 Arten die angebotenen Nisthilfen Unter diesem Begriff sind aber alle Typen von Nistweisen gemeint nicht nur die Nistgelegenheiten für die anpassungsfähigen Hohlraumbesiedler Alle anderen Arten traten auf weil ich ihnen ein attraktives Nahrungsangebot Pollen bereitgestellt hatte Ich empfehle die Vorschläge genau zu lesen und möglichst auch zu befolgen Sie beruhen auf 38 Jahren Erfahrung mit der Ansiedlung und Förderung von Wildbienen Nicht die optische Ästhetik einer Nisthilfe oder eines Wildbienenhauses ist entscheidend für deren Besiedlung sondern ihre Qualität die sich möglichst an dem natürlichen Vorbild orientiert und dieses nachahmt Wildbienenhotel und Insektenhotel irreführende Bezeichnungen für Nisthilfen Auf einigen meist fachlich fragwürdigen Internetseiten und in manchen Schriften die sich mit der Ansiedlung von Wildbienen befassen wird der Begriff Wildbienenhotel oder Insektenhotel gebraucht Dieser Begriff ist jedoch völlig unpassend Zwar gibt es Individuen meist Männchen die hin und wieder in den Hohlräumen der Nisthilfen übernachten ähnlich den Menschen in einem Hotel doch verbringen die meisten Individuen aufgrund ihrer langen Entwicklungszeit vom Ei bis zum Vollinsekt und durch die meist folgende Diapause Ruhephase in den bereitgestellten Nisthilfen viele Monate manche sogar 2 Jahre Es geht also nicht um eine kurzfristige Übernachtungsmöglichkeit sondern um eine langfristige Besiedlung durch ihre Bewohner ähnlich den Menschen in einem Haus Frage Würden Sie als Gast in einem Hotel Möbelstücke nach draußen befördern putzen Zimmer tapezieren Wände hochziehen oder Türen einbauen Wohl kaum All dies machen aber die Weibchen die die Nisthilfen für ihre Brutfürsorge nutzen Außerdem umfaßt der Begriff Nisthilfen ein viel größeres Spektrum an Nistangeboten als der Begriff Wildbienenhotel unter dem in aller Regel nur das sehr eingeschränkte Angebot für Besiedler vorhandener Hohlräume verstanden wird Wenn schon anstelle der fachlich und sprachlich eindeutigen und viel umfassenderen Bezeichnung Nisthilfen ein anderer Name für eine Nistanlage verwendet werden soll dann wäre Wildbienenhaus zumindest zutreffender wenngleich hiermit auch wiederum vorwiegend Nistangebote für Hohlraumbewohner gemeint sind Man könnte auch den Begriff Wildbienenstand benutzen Websites oder Schriften die sich ernsthaft mit dem Thema Wildbienen befassen wollen sollten deshalb den Begriff Wildbienenhotel nicht verwenden Natürlich ist mir bewußt daß dieser Begriff kaum mehr aus der Welt zu schaffen ist Dafür ist die Marktmacht der diversen Hotel Hersteller denen es ja nicht primärum die Sache sondern um den Profit geht zu stark Ist die Ansiedlung und Haltung von Wildbienen überhaupt erlaubt Hinweis Rechtsberatung im Einzelfall darf nur ein Anwalt erteilen Die nachfolgenden Informationen dienen daher nur dem Überblick Ich bitte um Verständnis daß Anfragen die das Naturschutzrecht betreffen von mir nicht beantwortet werden können Wenden Sie sich bitte an das zuständige Rechtsreferat bei Ihrem Regierungspräsidium oder Landratsamt Grundsätzlich ist es in Deutschland erlaubt auf einem Privatgrundstück oder auf dem Schulgelände Nisthilfen zur Ansiedlung von Hautflüglern anzubringen

    Original URL path: http://wildbienen.info/artenschutz/nisthilfen_01.php (2016-04-27)
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  • Verbesserung des Nahrungsangebots: Wildblumen-Mischungen
    keimen sie wachsen blühen fruchten und sterben dann ab Zweijährige biannuelle Pflanzen sind krautige Pflanzen die von der Keimung bis zur Samenbildung zwei Vegetationsperioden benötigen Die Mischungen enthalten einheimische und eingebürgerte Sippen aber keine die als invasiv gelten vgl www bayernflora de Abruf 21 April 2013 Wegerichblättriger Natterkopf Echium plantagineum und Weiße Resede Reseda alba stammen aus dem Mittelmeerraum und sind in Deutschland unbeständig Sie werden deshalb nur für den Siedlungsbereich empfohlen Echium plantagineum ist nicht winterhart Die folgende Galerie zeigt einige der in den Mischungen enthaltenen Pflanzen teils auch mit entsprechenden Wildbienenarten Acker Hundskamille Anthemis arvensis pp 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 Acker Hundskamille Anthemis arvensis Ein Weibchen der Rainfarn Seidenbiene Colletes similis sammelt Pollen auf der Färberkamille Anthemis tinctoria Graukresse Berteroa incana Wiesen Glockenblume Campanula patula Ein Weibchen der Grauschuppigen Sandbiene Andrena pandellei beim Blütenbesuch an der Wiesen Glockenblume Campanula patula ihrer wichtigsten Pollenquelle Rapunzel Glockenblume Campanula rapunculus Ein Weibchen der Zweifarbigen Sandbiene Andrena bicolor sammelt Pollen in der Blüte der Rapunzel Glockenblume Campanula rapunculus Auf dem rechten Blütenblatt sitzt eine Heuschreckenlarve Ein Weibchen der Glockenblumen Schmalbiene Lasioglossum costulatum sammelt den weißen Pollen der Rapunzel Glockenblume Campanula rapunculus Kornblume Centaurea cyanus Ein Weibchen der Puder Furchenbiene Halictus pollinosus sammelt Pollen an der Rispen Flockenblume Centaurea stoebe Wegwarte Cichorium intybus Ein Weibchen der Braunbürstigen Hosenbiene Dasypoda hirtipes sammelt den weißen Pollen der Wegwarte Cichorium intybus und transportiert ihn in auffälligen Haarbürsten der Hinterbeine Grüner Pippau Crepis capillaris Wilde Möhre Daucus carota Wegerichblättriger Natterkopf Echium plantagineum ein aus dem Mittelmeerraum stammendes Boretschgewächs das von Wildbienen genauso intensiv genutzt wird wie der Gewöhnliche Natterkopf In Deutschland ist die Art unbeständig Gewöhnlicher Natterkopf Echium vulgare Färber Waid Isatis tinctoria Ein Weibchen der Gelbfüßigen Sandbiene Andrena flavipes sammelt Pollen im Blütenstand des Färber Waids Isatis tinctoria Geruchlose Kamille Matricaria inodora Ein Weibchen der Gewöhnlichen Schmalbiene Lasioglossum calceatum sammelt Pollen auf Geruchloser Kamille Matricaria inodora Großblütige Strahldolde Orlaya grandiflora Klatsch Mohn Papaver rhoeas Ein Weibchen der Braunbindigen Furchenbiene Halictus scabiosae sammelt Pollen in der Blüte des Klatsch Mohns Papaver rhoeas Auch Tagfalter besuchen gerne viele der in der Mischung enthaltene Arten Hier saugt der Kurzschwänzige Bläuling Nektar am Gewöhnlichen Bitterkraut Picris hieracioides Ein Weibchen der Braunbindigen Furchenbiene Halictus scabiosae im Blütenstand des Gewöhnlichen Bitterkrauts Picris hieracioides Ein Weibchen der Gewöhnlichen Löcherbiene Osmia truncorum sammelt den gelben Pollen des Gewöhnlichen Bitterkrauts Picris hieracioides Hederich Raphanus raphanistrum Weiße Resede Reseda alba eine aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze die früher vielfach in Bauerngärten kultiviert wurde In Deutschland ist die Art unbeständig Ein Weibchen der Sandbienenart Andrena nigroaenea sammelt Pollen an der Weißen Resede Reseda alba Diese Sandbiene nutzt Reseden besonders gerne Färber Resede Reseda luteola Nelken Leimkraut Silene armeria Gelbsenf Sinapis alba Ein Weibchen der Blauschillernden Sandbiene Andrena agilissima sammelt den hellgelben Pollen des Ackersenfs Sinapis arvensis Ein Weibchen der extrem seltenen Schmalbienen Art Lasioglossum

    Original URL path: http://wildbienen.info/artenschutz/nahrungsangebot_11.php (2016-04-27)
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