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  • Steckbrief: Osmia cornuta
    Löcher im Wandverputz Abflußröhrchen und Ritzen von Fensterrahmen Vertiefungen in Steinen alte Nester von Pelzbienen Anthophora plumipes A fulvitarsis Besiedelt auch Nisthilfen z B Bohrungen in Holz Bambusrohr bevorzugter Innendurchmesser 8 9 mm Länge 20 25 cm sofern diese unmittelbar an der Hauswand oder sonstigen größeren Flächen angebracht sind Die Nester sind meist Linienbauten mit bis zu 12 Brutzellen In größeren Höhlungen werden die Brutzellen gelegentlich aber auch unregelmäßig aneinander gebaut Als Baumaterial dient bevorzugt an Gewässerrändern gesammelte feuchte Erde oder Lehm Wenn der Boden oberflächlich sehr trocken ist sammeln oft zahlreiche Weibchen an der gleichen Stelle wobei sie Risse im Boden aufsuchen oder mitunter mehrere Zentimeter tiefe Löcher in das Erdreich graben um an feuchtes Baumaterial zu gelangen Sie sind dann dort oft gemeinsam mit Osmia bicornis anzutreffen Der Mörtel wird mit Speichel vermischt Das folgende Video 2 17 min 47 MB zeigt zunächst ein Männchen das vor der eigentlichen Begattung das Weibchen bis zu zwei Stunden umklammert und anschließend ein Weibchen beim Verschießen des Nestes das in dem Bohrgang eines Holzblocks angelegt wurde Dieses Video ist Teil des umfangreichen Filmmaterials das ich über das Leben der Gehörnten Mauerbiene und weiterer Wildbienenarten in den letzten Jahren gedreht habe und nach und nach veröffentlichen werde Vor Beginn der Verproviantierung wird im Gegensatz zu Osmia bicornis keine Türschwelle gebaut Im Aufbau ähneln die Nester denen von Osmia bicornis sie sind aber durch den feuchteren Futtervorrat und die nicht mit Pollen bestäubten Eier und die rauhen und matten Kokons gut zu unterscheiden in dem sich die Larven noch vor September bis zur adulten Biene entwickeln und als Imago den Winter überdauern Wenn ein Weibchen ein Röhrchen zum Nisten ausgewählt hat nutzt es dieses bis zur Fertigstellung des Nestes Erst dann wird ein neuer Hohlraum gesucht vorausgesetzt die Lebensuhr des Weibchen ist noch nicht abgelaufen Von ein und demselben Weibchen werden also nicht mehrere Hohlräume gleichzeitig genutzt Ein Weibchen hat feuchten Lehm geholt und trägt den kleinen Klumpen in seinen Oberkiefern Damit werden die Rückwände der Brutzellen gebaut die mit Ausnahme der als erstes gebauten Zelle gleichzeitig die Zwischenwände darstellen Hier kommt das Weibchen mit Pollen zurück den es auf seinem Sammelflug in der Bauchbürste gespeichert hat Nachdem der im Vorderdarm gespeicherte Nektar in der Brutzelle ausgespuckt und mit dem nach dem vorhergehenden Sammelflug abgeladenen Pollen vermengt wurde kriecht das Weibchen rückwärts aus dem Gang wenn dieser zu eng ist um sich darin umzudrehen Dann kriecht das Weibchen mit dem Hinterleib zuerst wieder in den Gang läuft darin bis zur Brutzelle um dort den Pollen aus der Bauchbürste mit den Hinterbeinen auszukämmen Fertiges Nest in einem vorsichtig geöffneten Bambusröhrchen mit 12 Brutzellen und einer Leerzelle vor dem Nestverschluß Die fünf zuerst gebauten Brutzellen links enthalten befruchtete Eier aus denen sich Weibchen entwickeln werden die sieben folgenden Zellen enthalten unbefruchtete und damit männliche Eier Zu erkennen ist dies an der Menge des eingetragenen Futters die bei weiblichen Zellen doppelt so groß ist wie bei den männlichen Brutzellen Großansicht des Nestes Osmia cornuta X Ein

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  • Feldtagebuch: 10. März 2007
    vielen erdnistenden Bienenarten günstige Nistgelegenheiten Salweide Salix caprea Männchen Folgende Arten waren am 9 und 10 März bereits aktiv Andrena bicolor Andrena clarkella Andrena fulva Andrena helvola Lasioglossum fulvicorne Nomada leucophthalma Bombus pratorum Bombus terrestris Die Sandbienen Art Andrena clarkella gehört zu den in manchen Jahren bereits Ende Februar erscheinenden Bienenarten Ihr bevorzugter Lebensraum sind lichte Wälder und Waldränder wo sie an unbewachsenen Stellen in der Erde nistet Die Brutzellen werden ausschließlich mit dem Pollen von männlichen Weiden insbesondere Salweiden oberes Bild verproviantiert Die Wespenbienen Art Nomada leucophthalma hier das sich auf einem Buchenblatt sonnende Weibchen schmarotzt bei Andrena clarkella und nah verwandten Andrena Arten Sie wird meist nur am Nistplatz ihrer Wirte gefunden und mag daher als seltener gelten als sie es tatsächlich ist Die Schmalbiene Lasioglossum fulvicorne hier ein Weibchen ist eine nur 6 7 mm große recht unscheinbare Art die außer am Waldrand auch in anderen Lebensräumen erfolgreich siedeln kann Im Frühling sind nur Weibchen zu beobachten die im Vorjahr begattet wurden und überwintert haben Männchen werden erst im Hochsommer erzeugt Ein Weibchen der Fuchsroten Sandbiene Andrena fulva hat bereits damit begonnen in der Erde einen Gang für das Nest zu graben Diese hübsche Art ist auch in unseren Gärten regelmäßig zu beobachten wo sie vor allem die Stachel und Johannisbeeren besucht und bestäubt Dieses Weibchen der Sandbienen Art Andrena helvola ist vor ihren weiblichen und männlichen Artgenossen aus dem vorjährigen Nest geschlüpft Ursache dieses Verhaltens ist ein Fächerflügler der die Biene befallen hatte Eine kurze Darstellung der Insektenordnung der Strepsiptera zu der dieser Parasit gehört und ein Foto des Abdomens der Sandbiene mit ihrem Parasiten finden sich auf dieser Seite Eine Königin der Dunklen Erdhummel Bombus terrestris war vor allem beim Blütenbesuch auf einer Salweide zu beobachten während eine Königin der Kleinen Waldhummel Bombus pratorum bereits am Waldrand auf Nistplatzsuche war Die Zweifarbige Sandbiene Andrena bicolor wurde bereits im vergangenen Jahr auf dieser Seite bildlich dargestellt Eine Anmerkung zur Verwendung der deutschen Namen für bestimmte Hummeln Warum Kleine Waldhummel und nicht Wiesenhummel als deutscher Name für Bombus pratorum Als Linné diese kleine Hummelart beschrieb und ihr als erster einen bis heute gültigen Namen gab nahm er wohl an daß die Art vor allem auf Wiesen lebt lateinisch pratum Wiese Ihr Hauptlebensraum sind aber gehölzdominierte Lebensräume während der meist unter dem deutschen Namen Waldhummel geführte Art Bombus sylvarum gerade nicht im Wald zu finden ist sondern eine besonders charakteristische Offenlandsart ist Sollen deutsche Namen sinnvoll sein dann sollten sie eine Art soweit als in einem Namen überhaupt möglich auch richtig charakterisieren und nicht durch einfache Übersetzung des wissenschaftlichen Namens falsche Vorstellungen vermitteln Deshalb bevorzuge ich also für den im Wald und sonstigen baumreichen Lebensräumen lebenden Bombus pratorum Kleine Waldhummel und für den auf Wiesen und Magerrasen lebenden Bombus sylvarum wegen der schönen Färbung Bunthummel Der Gattungsname Bombus ist übrigens männlich daher der männliche Artikel Verbindlich und eindeutig ist aber ohnehin nur der wissenschaftliche Name ohne dessen Kenntnis und korrekte Anwendung eine Verständigung über Sprachgrenzen hinweg nicht möglich

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  • Insekt 2005: Steinhummel
    und Kollegen Prof Dr H H Dathe zum 60 Geburtstag gewidmet habe Faltblatt zum Insekt des Jahres 2005 herunterladen pdf 561 KB Das Kuratorium Insekt des Jahres hat für 2005 eine unserer häufigsten Hummelarten die Steinhummel Bombus lapidarius Linnaeus 1758 zum Insekt des Jahres gekürt Erstmals ist somit ein Vertreter der sehr artenreichen Insektenordnung der Hautflügler Hymenoptera ausgewählt worden Daß bei einer Zahl von fast 10 000 allein in Deutschland bekannt gewordenen Hautflügler Arten die Wahl ausgerechnet auf eine Hummel fiel kommt nicht von ungefähr Sind Hummeln doch durch ihre Größe ihren dichten Haarpelz ihren summenden Flugton und ihre Friedfertigkeit den meisten Menschen vertraut zumindest solchen die der Natur mit offenen Augen begegnen Mit Hummeln verbinden naturbegeisterte Menschen trotz der Tatsache daß sie stechen können durchweg positive Empfindungen weil sie deren Summen mit dem Erwachen des Frühlings mit warmen Sommertagen oder blumenreichen Wiesen assoziieren 1 1 1 1 Play bombus lapidarius 2007 1282 jpg Ein tiefschwarzer Pelz auf dem Brustabschnitt und den ersten Hinterleibssegmenten und ein feuerrotes Hinterleibsende charakterisieren das äußere Erscheinungsbild der Steinhummel Königin bombus lapidarius 09 5271 jpg Eine Königin der Steinhummel auf dem Blütenstand einer Fetthenne bombus lapidaraius 2006 2694 jpg Eine soeben erst aus dem Winterquartier erschienene Königin auf Nahrungssuche auf einer Magerwiese bombus lapidarius 2005 0739 jpg Diese Steinhummel ist schon etwas abgeflogen was an den ausgefransten Flügelrändern zu erkennen ist Verwandtschaft und Name Die Steinhummel gehört zur Familie der Bienen Apidae und hier zur Gattung Bombus weitere Informationen zur Klassifikation der Bienen Diese umfaßt nach Auffassung namhafter Autoren Williams 1998 Michener 2000 sowohl die echten d h nestbauenden Hummeln als auch die Kuckuckshummeln das sind parasitische Formen die bisher unter dem Gattungsnamen Psithyrus geführt wurden Die frühere Aufteilung in zwei Gattungen wurde von manchen Autoren Amiet 1996 Müller et al 1997 beibehalten Andere Autoren hatten die einzelnen Untergattungen Subgenera sogar in den Rang selbständiger Gattungen erhoben Rasmont 1983 Reinig 1981 von Hagen 1994 Aufgrund sogenannter kladistischer Untersuchungen der Morphologie der adulten Hummeln beider Geschlechter vor allem der männlichen Genitalien und der daraus resultierenden Einschätzung ihrer phylogenetischen stammesgeschichtlichen Beziehungen ist die Beibehaltung einer eigenen Gattung Psithyrus für die Sozialparasiten nicht mehr gerechtfertigt Daher werden alle Hummeln nur noch in einer einzigen Gattung Bombus zusammengefaßt Die Studien zur Klassifikation auf der Ebene der Untergattung sind noch nicht abgeschlossen Fundierte fachliche Informationen über die Hummeln der Welt und Großbritanniens mit detaillierten Erläuterungen zur Taxonomie und Systematik allerdings in englisch liefert Paul Williams unter folgender Adresse www nhm ac uk entomology bombus Die Steinhummel wurde 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné Carolus Linnaeus unter dem Namen Apis lapidaria in seinem Werk Systema naturae Band 1 Seite 579 beschrieben Linné hatte den von ihm beschriebenen und benannten Bienenarten den Gattungen Apis oder Sphex zugeordnet Erst 1802 wurde die Gattung Bombus von dem französischen Zoologen Latreille für die hummelartigen Formen unter den Bienen aufgestellt Seither heißt daher unser Insekt des Jahres Bombus lapidarius Apis ist weiblich Bombus hingegen männlich daher die unterschiedliche Endung des latinisierten Artnamens a bzw

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  • Auswahl der Bildergalerien
    vergönnt den Nestbau der folgenden Art aus nächster Nähe zu beobachten Ich danke Familie Berberich Mahlmeister aus Wannweil die mich auf den Nistplatz aufmerksam gemacht hat für Ihre wertvolle Unterstützung Zur Galerie Colletes hederae Efeu Seidenbiene Colletes hederae wurde erstmals für die Wissenschaft im Jahre 1993 beschrieben Schmidt Westrich 1993 Der wissenschaftliche Artname hederae bezieht sich auf die Spezialisierung auf Efeu wissenschaftlich Hedera als Pollenquelle daher auch der deutsche Name Efeu Seidenbiene Weitere Informationen insbesondere über ein neu entdecktes Vorkommen am Fuße der Schwäbischen Alb gibt es hier Zur Galerie Anthidium strigatum Kleine Harzbiene Der Zellenbau dieser Art wurde bisher nur von sehr wenigen Menschen beobachtet und fotografiert Ich hatte im Juli 1987 das große Glück den Bau dreier Zellen über einen Zeitraum von fast vier Tagen auf einer Böschung oberhalb von Erschmatt im Wallis Schweiz in einer Höhe von ca 1500 m studieren und fotografieren zu können An drei Tagen saß ich jeweils rund 10 Stunden auf der Böschung und wurde in dieser Zeit von meiner Frau mit Nahrung versorgt Einige der vielen Fotos von dieser phänomenalen Begegnung habe ich in dieser Galerie zusammengestellt Zur Galerie Die Affodil Sandbiene Andrena sardoa und ihr Lebensraum in Südportugal Diese Galerie zeigt die Landschaft und den Lebensraum von Andrena sardoa sowie einige während der Flugzeit blühende Pflanzen Zur Galerie Blütenbesucher am Wiesen Schaumkraut Cardamine pratensis Diese Galerie zeigt folgende Wildbienen und Tagfalter als Blütenbesucher am Wiesen Schaumkraut Andrena lagopus Männchen Andrena lagopus Weibchen Andrena minutula Männchen Andrena cineraria Weibchen Nomada lathburiana Männchen und Weibchen Andrena bicolor Weibchen Andrena haemorrhoa Weibchen Nomada ruficornis Männchen und Weibchen Osmia bicornis Weibchen Osmia cornuta Weibchen Andrena lagopus Männchen Andrena haemorrhoa Weibchen Aurorafalter Anthocharis cardamines Grünader Weißling Pieris napi Tagpfauenauge Nymphalis io Zur Galerie Goldwespen Goldwespen gehören mit ihren in der Sonne gleißenden Interferenzfarben Strukturfarben zu den schönsten Insekten weswegen sie auch als fliegende Edelsteine bezeichnet werden Goldwespen sind Schmarotzer die ihre Eier in die Brutzellen bzw direkt an die Larven ihrer Wirte legen Sie heißen daher auch Kuckuckswespen Ihre Wirte sind vor allem solitäre Bienen Faltenwespen Grabwespen und Wegwespen Viele Arten sind hoch spezalisiert und haben mitunter nur eine einzige Wirtsart Die Arten der Gattung Cleptes parasitieren Blattwespen Tenthredinidae Empfehlenswerte zusammenfassende Schriften über heimische Goldwespen sind Kunz P 1994 Die Goldwespen Chrysididae Baden Württembergs Beih Veröff Naturschutz Landschaftspflege Bad Württ 77 1 188 Linsenmaier W 1997 Die Goldwespen der Schweiz Veröffentlichungen aus dem Natur Museum Luzern Nr 9 140 S zahlreiche Abbildungen und Farbzeichnungen Die Galerie enthält folgende Arten Stilbum cyanurum Parnopes grandior Chrysis austriaca Chrysis cuprea Chrysis fulgida Chrysis illigeri Chrysis ignita Chrysis ruddii Chrysis fasciata Chrysis scutellaris Chrysis trimaculata Chrysis cyanea Chrysis viridula Euchroeus neglectus Hedychrum nobile Hedychrum rutilans Hedychrum roseum Omalus auratus Zur Galerie Schmetterlingshaft Libelloides coccajus Der Schmetterlingshaft gehört zu den Netzflüglern Neuroptera und hier zur Familie der Ascalaphidae Im südlichen Mitteleuropa kommen nur 3 Arten vor die zur Gattung Libelloides früher Ascalaphus gehören L coccajus L longicornis und L macaronius Sie sind sehr wärmeliebend und kommen in offenem aber nicht gehölzfreiem

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  • Videos
    Das Video Dauer 2 min 39 sec ca 50 MB zeigt zunächst eine Paarung des Libellen Schmetterlingshafts die ich am 17 April 2014 im zentralen Kaiserstuhl beobachten konnte als an einem warmen aber recht stürmischen Frühlingstag offensichtlich mehrere Exemplare geschlüpft waren Danach folgt eine die am 27 Mai 2012 auf einem Trockenhang am Trauf der Schwäbischen Alb entstand Buckel Seidenbiene Colletes daviesanus Das Video Dauer 1 min 9 sec 20 MB zeigt Männchen und Weibchen der Buckel Seidenbiene Colletes daviesanus am 31 Juli 2013 auf meiner Terrasse beim Blütenbesuch auf der Färberkamille Zunächst erscheint ein Männchen auf dem rechten Blütenstand und krabbelt dann auf den linken um dort ausgiebig Nektar zu trinken Dann erscheint ein Weibchen auf dem rechten Köpfchen und putzt seinen Hinterleib mit den Hinterbeinen Das Männchen fliegt nach rechts weg und das Weibchen setzt das Pollensammeln auf dem linken Köpfchen fort Von 0 28 bis 0 45 sieht man gut das leicht gewölbte Mesonotum Buckel mit der glänzenden Stelle In seinen Transporteinrichtungen der Hinterbeine Tibia Femur hat das Weibchen bereits gelben Pollen gespeichert Ab 0 56 erscheint auf dem rechten Blütenstand noch ein Männchen der Gewöhnlichen Löcherbiene Osmia truncorum Schwarze Mörtelbiene Megachile parietina Das folgende Video Dauer 5 min 15 sec 23 MB zeigt zunächst ein frisch geschlüpftes Männchen von Megachile parietina Dann folgt der Bau einer Brutzelle sowie die Abgabe des Nektars und das Abladen des Pollens hier der orange Pollen der Futter Esparsette Am Ende sehen wir die Eiablage bei der das Weibchen den für den Bau des Primärdeckels erforderlichen Lehmballen bereits mitgebracht hat und während der Eiablage in seinen Mandibeln hält Gleich nach der Eiablage dreht sich das Weibchen herum und fertig den Primärdeckel für den sofortigen Schutz des Ei und des Nahrungsvorrats Gehörnte Mauerbiene Osmia cornuta Das erste Video Sauer 40 sec 25

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  • Wildbienen: Untaugliche Nisthilfen
    enthält auch eine Reihe falscher Angaben So sollen Wildbienen für die Brut Insekten eintragen und der Pollen soll erst nach der Eiablage deponiert werden Hier wurde das Verhalten von Grabwespen Faltenwespen und Bienen miteinander vermengt Eine nicht gerade seriöse Darstellung in einem öffentlich geförderten Biosphärenzentrum Solche Baumscheiben mit ins Hirnholz gebohrten Gängen die nicht zuletzt wegen der sich bildenden Risse auch nach Jahren unbesiedelt bleiben findet man landauf landab Hat man sie mit Kindern hergestellt führen sie bei diesen mangels Möglichkeit der Beobachtung nur zu Enttäuschung Untauglich Es ist mir immer noch unbegreiflich wieviele untaugliche Objekte als angebliche Nisthilfen propagiert werden Warum wird soviel falsch gemacht obwohl es doch seit Jahren brauchbare Informationen im Internet gibt Keines der Röhrchen ist besiedelt Der Grund gequetsche Halme und glattwandige Kunststoffröhrchen Die Holzwolle soll vermutlich Ohrenkneifer Forficula anlocken Da diese aber räuberisch leben käme es unweigerlich zu Brutverlusten bei den Wildbienen vorausgesetzt diese würden überhaupt eines von den Röhrchen annehmen Völlig untauglich Dieses Objekt wurde von Kindern sicher mit Engagement und Liebe hergestellt Eine Kontrolle der Besiedlung einige Wochen nach dem Aufhängen ergab daß lediglich in den oberen Holzstücken wenige Bohrungen durch die Rostrote Mauerbiene Osmia bicornis besiedelt wurden Da die Gänge aber nur wenige Zentimeter tief waren konnte jeweils nur eine Brutzelle angelegt werden Tonklumpen und Ziegel blieben unbesiedelt Leider hatte sich auch in diesem Fall die Person die die Kinder betreut hat nicht ausreichend informiert Foto 05 04 2011 Mangelhaft Dasselbe Objekt am 19 02 2016 nach wie vor weitgehend unbesiedelt Offensichtlich hat sich niemand mehr seit dem Aufstellen darum gekümmert wie bei so vielen Wildbienenhotels Eine kontinuierliche Betreuung und Pflege ist aber erforderlich Käufliche Produkte die angeblich zum Nisten geeignet sind Dieses Objekt wurde tatsächlich als Nisthilfe für Wildbienen in unserem Baumarkt angeboten In die Bohrungen eines Birkenastes waren Schilfhalme gesteckt die völlig zerquetscht waren Teuer und völlig unsinnig Völlig untauglich Im gleichen Baumarkt fand ich auch dieses Objekt des gleichen Herstellers Wie sollen hier Wildbienen nisten können wenn die Eingänge der Schilfhalme durch zersplissene und querstehende Fasern versperrt sind Völlig untauglich Dieses neuere in Gartenmärkten erhältliche Produkt soll Nistmöglichkeiten für Hohlraumbesiedler und Markbewohner anlocken Ein Großteil der Röhrchen ist mit dichtem Mark gefüllt und wird von typischen Markbewohnern aufgrund ihrer horizontalen Lage kaum genutzt Das rechte Bild zeigt in der Vergrößerung wie wenig attraktiv diese fast durchweg gefüllten Röhrchen für die vom Hersteller angekündigten Besiedler sind Nur sehr vereinzelt wird hier möglicherweise ein Weibchen einer Maskenbiene Hylaeus spec oder Grabwespe Pemphredon das Mark entfernen und seine Brutzellen im Inneren anlegen Mangelhaft Für echte Hohlraumbesiedler stehen nur wenige offene Röhrchen mit 3 mm oder 4 mm Durchmesser zur Verfügung die eventuell Weibchen der Hahnenfuß Scherenbiene der Gewöhnlichen Löcherbiene oder einer solitären Faltenwespe anlocken Die Röhrchen hätten alle ausgebohrt werden müssen um sie für Hohlraumbesiedler nutzbar zu machen Der bereits angelaufene Test wird zeigen ob und in welcher Form das Angebot genutzt wird Dieses Element des gleichen Herstellers 2015 gekauft enthält Baumscheib ch en mit Bohrungen unterschiedlichen Durchmessers Offensichtlich wurden die

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  • Paul Westrich - Publikationen 1994 bis 1998
    Gruttke H Pretscher P Bearbeiter Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz Heft 55 119 129 Bonn Bad Godesberg 52 Westrich P Dathe H H 1998 Die Bienenarten Deutschlands Hymenoptera Apidae Berichtigungen und Ergänzungen Entomol Z 108 154 156 Frankfurt a M 471 KB 51 Westrich P 1998 Zur Verbreitung und Ökologie der Seidenbiene Colletes collaris Dours Hym Apidae Ent Nachr Ber 41 3 1997 141 148 314 KB Titelbild mit pollensammelndem Weibchen von Colletes collaris Foto Paul Westrich 50 Westrich P 1998 Die Grabwespe Isodontia mexicana Saussure 1867 nun auch in Deutschland gefunden Hymenoptera Sphecidae Ent Z 108 24 25 Frankfurt a M 48 KB 49 Westrich P Gusenleitner F Amiet F 1997 Andrena afrensis Warncke 1967 eine für Mitteleuropa neue Bienen Art Hymenoptera Apidae Linzer biol Beitr 29 1167 1174 Linz 192 KB 48 Westrich P 1997 Aktuelle Nachweise einiger in Baden Württemberg sehr seltener Bienenarten Hym Apidae Mitt ent Ver Stuttgart 32 53 54 1 1 MB 47 Westrich P 1997 Lasioglossum prasinum Smith in Baden Württemberg bodenständig Hym Apidae Mitt ent Ver Stuttgart 32 38 60 KB 46 Westrich P H H Dathe 1997 Die Bienenarten Deutschlands Hymenoptera Apidae Ein aktualisiertes Verzeichnis mit kritischen Anmerkungen Mitt Ent Ver Stuttgart 32 3 34 161 KB 45 Westrich P H R Schwenninger 1997 Habitatwahl Blütennutzung und Bestandsentwicklung der Zweizelligen Sandbiene Andrena lagopus Latr in Südwest Deutschland Hymenoptera Apidae Z Ökologie u Naturschutz 6 33 42 Jena 4 4 MB 44 Westrich P 1997 Wildbienen am Haus und im Garten Arbeitsblätter zum Naturschutz 22 1 55 Karlsruhe 13 7 MB Vordere Umschlagseite der vergriffenen Broschüre mit Foto eines Weibchens der Gehörnten Mauerbiene Osmia cornuta 43 Schwenninger H R Klemm M P Westrich 1996 Bewertung von Flächen für die Belange des Artenschutzes anhand der Wildbienenfauna Vereinigung Umweltwissenschaftlicher

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  • Paul Westrich - Publikationen 1999 bis 2006
    1853 Hym Apidae Entomologische Nachrichten und Berichte 50 Heft 1 2 55 61 1 7 MB 69 Carvell C Westrich P Meek W R Pywell R F Nowakowski M 2006 Assessing the value of annual and perennial forage mixtures for bumblebees by direct observation and pollen analysis Apidologie 37 326 340 254 KB 68 Westrich P 2005 Die Steinhummel Bombus lapidarius Linnaeus 1758 Insekt des Jahres 2005 Entomologische Nachrichten und Berichte Band 49 1 13 1 1 MB Titelseite und 4 Umschlagseite von Band 49 Heft 1 Titelbild Männchen von Bombus lapidarius auf der Filzigen Klette Arctium tomentosum 4 Umschlagseite oben Königin von Bombus lapidarius auf dem Löwenzahn Taraxacum officinale unten Voll entwickelte Kolonie von Bombus lapidarius in einem Nistkasten Die dunkelbraunen blasigen Gebilde sind Wachskammern in denen sich die Larven entwickeln die gelblichen sind Kokons mit Puppen Dazwischen stehen Vorratstöpfe mit Nektar und Pollen Bei den rechts im Bild auf den Kokons zu sehenden kleineren dunkelbraunen Gebilden handelt es sich um Wachszellen mit Eiern 67 Westrich P 2005 Analysis of Pollen from Wild Bees pp 77 81 in BWARS Members Handbook Huntingdon NERC Centre for Ecology and Hydrology 18 KB 66 Amiet F Westrich P 2004 Das Datum der Erstbeschreibung von Colletes sierrensis Frey Gessner Hymenoptera Apidae Linzer biol Beitr 36 521 522 542 KB 65 Rust R W Vaissiere B P Westrich 2003 Pollinator biodiversity and floral resource use in Ecballium elaterium Cucurbitaceae a Mediterranean endemic Apidologie 34 29 42 502 KB 64 Westrich P 2002 Über das Nest der Scherenbiene Osmia grandis Nylander Hymenoptera Apidae Stapfia 80 517 523 1 3 MB Farbtafel aus Publikation Nr 64 63 Westrich P 2001 Zum Pollensammelverhalten der Seidenbiene Colletes floralis Eversmann 1852 Hymenoptera Apidae Linzer biol Beitr 33 519 525 354 KB 62 Westrich P 2001 Zur Bienenfauna Hymenoptera Apidae

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