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  • Feldtagebuch: 12. September 2007
    des Nestbaus 12 September 2007 Heute wurde es im Laufe des Tages endlich wieder ein bisschen wärmer und ich begab mich erneut nach Mössingen um die weitere Entwicklung an dem Nistplatz von Colletes hederae zu verfolgen Um 13 30 h betrug die Lufttemperatur ca 20 C Zahlreiche Männchen schwärmten bereits wie beim letzten Besuch über dem alten Nistplatz und Weibchen waren ebenfalls zu beobachten Außerdem gelang mir heute endlich die fotografische Dokumentation der Paarung nachdem ich zwei Stunden ununterbrochen am Nistplatz ausgeharrt hatte Offensichtlich durch den Duft eines Weibchens angelockt halten sich oft mehrere Männchen in der Nähe eines von ihnen vermuteten Schlüpfortes des Geschlechtspartners auf Kaum ist ein Weibchen geschlüpft stürzen sich mehrere Männchen darauf aber nur einem Männchen gelingt es sich mit dem Weibchen zu verpaaren Durch den Duft des Weibchens angelockt versuchen noch weitere Männchen ihr Glück aber vergeblich So bilden sich über dem kopulierenden Paar binnen einer Minute ganze Knäuel von Männchen Das Weibchen Bildmitte ist auf einen Grashalm gekrochen an dem es sich festklammert Es ist immer noch fest mit dem Männchen mittels des Genitalapparats vereint Immer wieder kommen andere Männchen hinzu Da sich aber jedes Weibchen nur einmal mit einem Männchen paart müssen sie bald erfolglos aufgeben Auf diese Weise wird gewährleistet daß jedes Weibchen begattet wird Ein unbegattetes Weibchen würde nur unbefruchtete Eier legen aus denen sich dann nur Männchen entwickeln würden Nach gut 3 Minuten ist das Weibchen links auf ein Löwenzahnblatt gekrochen Beide verharren noch weitere 3 1 2 Minuten lösen sich dann voneinander und beide fliegen weg Bald nach der Paarung beginnt das Weibchen einen Gang für das künftige Nest bzw die Brutzellen zu graben Daß dieses Tier den Sand nach hinten wegschiebt ist an der typischen Haltung der Hinterbeine zu erkennen die bei dieser Tätigkeit weit nach außen gestreckt werden Alle heute in Mössingen beobachteten Weibchen etwa 10 an der Zahl haben am alten Nistplatz mit dem Graben begonnen Dies bestätigt die bei den meisten erdnistenden Bienenarten bisher gemachte Beobachtung daß eine große Bindung an den Ort besteht an dem das vorjährige Nest war Schließlich muß der Platz ja als Nistplatz geeignet gewesen sein sonst hätten die Mütter der diesjährigen Weibchen hier ja nicht erfolgreich genistet Ob der neu geschaffene Nistplatz wohl angenommen wird Nächster Tagebucheintrag Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling Mehr 1 April 2007 Koloniegründung bei Bombus hypnorum Mehr 2 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 3 Mehr 3 April 2007 Weinbergmauern als Nistplatz von Lasioglossum laticeps Mehr 13 April 2007 Blütenbesuch am Frühlings Enzian Gentiana verna Mehr 15 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 4 Mehr 23 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 5 Mehr 19 Mai 2007 Wildbienen an einem Waldrand 6 Mehr 26 Mai 2007 Anthidium manicatum Garten Wollbiene sammelt Sekrete von extrafloralen

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  • Feldtagebuch: 16. September 2007
    ersten Brutzellen am Rande des Sandkasten verproviantierten Wie im vergangenen Jahr habe ich von einigen Tieren Pollenproben entnommen um zu analysieren von welcher Pflanze Efeu der Pollen stammt Die bisherigen Pollenanalysen sind wissenschaftlich sehr bemerkenswert mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten Damit die Kinder den größten Teil ihres Sandkastens trotz der Seidenbienen weiter nutzen können habe ich den Nistplatz im Übergangsbereich zum Rasen mit einem rotweißen Plastikband abgegrenzt Bereits in den vergangenen Tagen war eine friedliche Koexistenz zwischen den Kindern und den Seidenbienen festzustellen Viele Nesteingänge liegen dort wo die Vegetation aus Gräsern und Weißklee nicht sehr dicht ist Auf dem linken Foto ist dies der Bereich im Vordergrund Um 13 45 h entdeckte ich am neu geschaffenen Nistplatz ein Weibchen das immer wieder Nestgänge der Knotengrabwespe Cerceris rybyensis und Gänge die ich geschaffen hatte inspizierte und auf ihre Eignung für die Nestanlage prüfte Auf dem linken Foto verläßt das Weibchen soeben einen inspizierten Gang Bereits vorhandene Gänge sind eine wertvolle Ressource und können viele Stunden Grabarbeit ersparen Die dunklen Eingänge üben eine hohe Anziehungskraft auf Weibchen aus die auf Nistplatzsuche sind Nach 15 Minuten begann das gleiche Tier zunächst dort zu graben wo der Sand von einer senkrechten Betonmauer begrenzt wird rechtes Bild Doch bald merkte es daß das Substrat zu hart ist und gab auf Das Loch links neben der Biene ist übrigens der Nesteingang der Knotengrabwespe von der hier mehrere Weibchen nisten und heute wieder kleine Wildbienen als Beutetiere eingetragen haben Um 14 15 h schlüpfte das Weibchen ca 20 cm neben dem vorher getesteten Ort in einen Tunnel den ich am 12 September mit einem runden Holzstück geschaffen hatte Nach etwa 10 Minuten sah ich wie das Weibchen die erste Sandladung rückwärts aus dem Tunnel schob Als ich den Nistplatz nach einer weiteren halben Stunde verließ war das Weibchen immer noch am Arbeiten Dieses Verhalten läßt darauf schließen daß die Seidenbiene mit dem Bau der ersten Brutzelle am Ende des Tunnels begonnen hat Somit hat offensichtlich das erste Weibchen den neuen Nistplatz angenommen Ob diese Besiedlung von Erfolg gekrönt ist wird zunächst daran festzustellen sein ob das Weibchen in den nächsten Tagen die Brutzellen mit Pollen verproviantiert Letzte Gewissheit besteht natürlich erst dann wenn aus den jetzt angelegten Zellen im kommenden Jahr die nächste Seidenbienengeneration schlüpft und erneut den neuen Nistplatz nutzt Ich bin sehr gespannt ob sich zu dem ersten Weibchen noch weitere hinzu gesellen werden und ebenfalls mit dem Nestbau beginnen Nachtrag am 17 September 2007 Das oben beschriebene Weibchen hat um 12 30 h am neuen Nistplatz Pollen eingetragen Damit hat die Versorgung der ersten Brutzelle begonnen Am alten Nistplatz sind heute erneut Weibchen geschlüpft so daß weitere Paarungen zu beobachten waren In einem Fall hat sich das Weibchen mit dem Männchen in die Luft erhoben und ist in Kopula davon geflogen Nächster Tagebucheintrag Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand

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  • Feldtagebuch: 16. September 2007
    den Schönbuch bei Tübingen In den vergangenen Tagen wurde der Rand auf beiden Seiten des Weges und damit ein großer Bestand des Späten Zahntrosts Odontites vulgaris gemulcht Zwar profitiert der sommeranuelle Zahntrost von der Beseitigung der Vegetation durch solch eine Maßnahme doch wäre ein späterer Mähtermin günstiger weil dann nicht nur den Sägehornbienen das Pollenangebot erhalten bliebe sondern weil dann auch die Pflanzen fruchten und sich versamen könnten Glücklicherweise hatten sich Zahntrost Pflanzen auch außerhalb des gemulchten Streifens entwickeln können wie an dem Exemplar mit den dunkelroten Blüten in der Mitte der linken Bildhälfte zu erkennen ist Ich werde mich bemühen gemeinsam mit der für das Mulchen verantwortlichen Forstverwaltung eine Möglichkeit zu finden wie sowohl dem Nahrungsanspruch dieser hochspezialisierten Wildbienen als auch den Belangen der forstlichen Waldpflege Rechnung getragen werden kann So ein später Nachweis eines Männchens von Melitta tricincta hat mich überrascht Es ist offensichtlich das letzte noch lebende Männchen denn auch am 14 September hatte ich nur ein einziges Männchen beobachtet Während vor zwei Tagen noch 4 Weibchen bei der Pollenernte anzutreffen waren konnte ich heute noch 2 Weibchen beobachten die auf solche Pflanzen angewiesen waren die im Halbschatten wuchsen und deshalb noch blühten Die der prallen Sonne ausgesetzten Zahntrostpflanzen waren nämlich alle falls nicht abgemäht bereits verblüht Außer der Sägehornbiene waren noch zwei winzige Arbeiterinnen der Ackerhummel Bombus pascuorum mit dem Pollensammeln beschäftigt Im Gegensatz zu Melitta tricincta ist diese Hummelart nicht auf den Zahntrost angewiesen nutzt ihn aber sehr gerne und ist dann gleichzeitig auch eine Konkurrentin beim Nahrungserwerb Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling

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  • Feldtagebuch: 23. September 2007
    oben und die Beobachtung eines Weibchens am heutigen Tag 23 September lassen hoffen daß immer noch eine Chance für eine erfolgreiche Erstbesiedlung besteht Es wird deutlich daß bei Colletes hederae wie bei einigen anderen Bienenarten auch eine enorme Bindung an den eigenen Entwicklungs und Schlüpfort besteht Deshalb ist es von ausschlagender Bedeutung daß ein neuer Nistplatz z B durch auswandernde Weibchen erfolgreich besiedelt wird wenn im kommenden Jahr die nächste Generation aufgrund ihrer großen Ortstreue den Nistplatz erneut nutzen und so eine Nestansammlung entstehen soll Noch 30 40 Männchen schwärmen über dem alten Nistplatz Auch heute ist wieder zu meiner Überraschung ein Weibchen geschlüpft Nachdem es das erste Männchen geschafft hat sich mit dem Weibchen zu verpaaren stürzen sich weitere Männchen darauf so daß sich ein mehr oder weniger großes Knäuel bildet Die Knäuel sind um so größer je mehr Männchen an dem Nistplatz schwärmen Das Pärchen des oberen Fotos ließ ich auf meinen Finger krabbeln Kurz danach flog das Weibchen mit dem Männchen weg Dieses Verhalten zeigten auch andere Weibchen in den vergangenen Tagen Sobald ein Weibchen es geschafft hatten die anderen Männchen abzuschütteln flog es mit dem Männchen in Kopula fort Da man die Tiere schnell aus den Augen verliert weiß ich nicht wohin sie geflogen sind Während ich am neuen Nistplatz auf die Rückkehr eines Seidenbienen Weibchens wartete landete vor mir plötzlich ein Weibchen der Grabwespen Art Mellinus arvensis mit einer Fliege als Beute Diese Grabwespe fliegt im Spätsommer und Herbst und ist auf Fliegen als Beutetiere spezialisiert Diese werden oft auf Dung oder Kot erbeutet mit dem Giftstachel durch einen Stich in einen Hüftansatz gelähmt und in das Nest im Erdboden eingetragen Je nach dem ob sich aus dem Ei ein Männchen oder ein Weibchen entwickeln soll werden 4 13 Fliegen für die Larve als Futter deponiert Das Beutespektrum umfaßt Vertreter mehrerer Familien der Ordnung Diptera Fliegen Tabanidae Syrphidae Muscidae Calliphoridae Scatophagidae Asilidae und Tachinidae Eine ausführliche Darstellung der Biologie und des Verhaltens sowie weiterführende Literatur finden sich bei Blösch 2000 Das Literaturzitat steht am Ende dieser Seite Somit wird der neue Nistplatz in Mössingen bereits von 4 Grabwespen Arten zum Nisten genutzt Die anderen Arten werden hier genannt Charakteristisch ist für diese Art daß die Beute rückwärts in den Nestgang gezogen wird Mellinus arvensis ist meist häufig und kommt wie die Fotos belegen auch mitten in der Stadt vor Fliegen sind hier keine Seltenheit Die Nester werden auf ebenen Flächen wie auch in Steilwänden gegraben Allerdings zeigen die bisherigen Untersuchungen daß das Nest zumindest zeitweise beschattet sein muß Im hier beschriebenen Fall befand sich das Nest unter einer einjährigen Zierpflanze die am Rand des Nistplatzes wuchs Nächster Tagebucheintrag Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling Mehr 1 April 2007 Koloniegründung bei Bombus hypnorum Mehr 2

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  • Feldtagebuch: 30. September 2007
    wird sich bald im Boden für die Überwinterung verkriechen Es wurde bereits begattet wird aber erst im kommenden Frühling ein Nest graben und verproviantieren Die Weibchen sind an zwei Merkmalen recht gut zu erkennen An dem charakteristischen kubischen Kopf und den breit unterbrochenen hellen Hinterleibsbinden Von der im Boden nistenden 6 7 mm großen Schmalbienen Art Lasioglossum villosulum hatte ich im Verlauf der Vegetationsperiode bereits mehrere Weibchen nachgewiesen Heute fand ich noch ein einzelnes Männchen das im Vergleich mit dem Weibchen einen schlankeren Körperbau und längere Antennen hat Bei beiden Geschlechtern sind die Mesopleuren seitlicher Teil des mittleren der 3 Brustsegmente stark glänzend Das Männchen war offenbar noch auf der Suche nach unverpaarten Weibchen von denen ich aber keine mehr beobachten konnte Ein Weibchen der Wegwespen Art Arachnospila anceps treibt sich noch am Waldrand herum Schon 1978 hatte ich diesen Spinnenjäger an dem Waldrand nachgewiesen Trotz längerer Beobachtung ging das Weibchen leider nicht auf die Jagd Die Art kommt in den unterschiedlichsten Lebensräumen vor Nach Wolf 1972 verproviantieren die Vertreter der Gattung Arachnospila ihre Erdnester mit Spinnen folgender Spinnenfamilien Ageniliden Attiden Clubioniden Drassiden Lycosiden und Thomisiden An Waldrändern begegnen einem oft verschiedene Arten von Raubfliegen Familie Asilidae Dieses Weibchen von Choerades marginata kam heute Nachmittag immer wieder zur gleichen Stelle auf einem Ast zurück von wo es die Umgebung inspizierte Wer sich für die Bestimmung von Wegwespen Pompilidae interessiert dem sei das folgende deutschsprachige Buch empfohlen Wolf H 1972 Hymenoptera Pompilidae Insecta Helvetica Fauna 5 176 S Nächster Tagebucheintrag Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling Mehr 1 April 2007

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  • Feldtagebuch: 7. Oktober 2007
    Jahr entgültig vorüber ist Aber immer noch verproviantieren zahlreiche Weibchen ihre Brutzellen mit Efeupollen Sie beginnen bei der derzeitigen Oktoberwitterung Höchsttemperaturen 17 20 C am späten Vormittag mit ihren Sammelflügen und hören gegen 16 00 h auf Daß die Lebensuhr einiger Weibchen bald ablaufen wird ist am Thorax zu sehen dessen Haare von dem häufigen Rein und Rauskriechen in das Nest schon völlig abgeschabt sind Manche Weibchen graben aber auch noch neue Brutzellen wie das links abgebildete Aufgrund des noch bräunlich behaarten Thorax scheint es später geschlüpft und damit jünger zu sein als das obige Weibchen Vier tote Weibchen fand ich heute am alten Nistplatz Entweder sind sie eines natürlichen Todes gestorben oder sie wurden beim Versuch sich ein fremdes Nest anzueignen von der Nestbesitzerin gestochen und damit getötet Ein solches Verhalten hatte ich mehrfach beobachtet Am neuen Nistplatz konnte ich heute keine Seidenbiene mehr beobachten Von den beiden am 23 September noch besiedelten Nestern wurde eines noch vor wenigen Tagen genutzt Heute war auch bei diesem Nest keine Aktivität mehr festzustellen Der Nesteingang war mit Sand verschüttet Im kommenden Jahr wird sich zeigen ob an dieser Stelle Männchen oder Weibchen der nächsten Generation schlüpfen Nächster Tagebucheintrag Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling Mehr 1 April 2007 Koloniegründung bei Bombus hypnorum Mehr 2 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 3 Mehr 3 April 2007 Weinbergmauern als Nistplatz von Lasioglossum laticeps Mehr 13 April 2007 Blütenbesuch am Frühlings Enzian Gentiana verna Mehr 15 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 4 Mehr 23 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 5 Mehr

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  • Feldtagebuch: 29. Oktober 2007
    Da viele Brutzellen durch die Grabtätigkeit der Kinder in dem Sandkasten des Kindergartens zerstört würden habe ich mich entschlossen so viele wie möglich zu retten Beim Ausgraben der Brutzellen fand ich insgesamt nur drei tote Weibchen in den Nestgängen Dies bedeutet daß offensichtlich die meisten Weibchen außerhalb des Nestes sterben Vor zwei Wochen hatte ich ja schon einzelne Weibchen am Nistplatz tot gefunden In mühsamer Kleinarbeit mit Maurerkelle Schäufelchen Pinzette und Pinsel habe ich viele Brutzellen aus dem Sand herauspräpariert Das linke Foto zeigt zwei Brutzellen in natürlicher Lage in 30 cm Tiefe im Sandkasten Sie sind 15 mm lang In ihnen werden sich Weibchen entwickeln Dies läßt sich anhand der Größe der Brutzelle feststellen Da die Weibchen im kommenden Jahr Eier legen werden benötigen sie als Larve auch mehr Eiweiß das sie mit dem Pollen aufnehmen Daher wird in die weiblichen Brutzellen auch mehr Pollen eingetragen als in die männlichen Ich mußte fast 40 Zentimeter tief graben um an die am tiefsten liegenden Brutzellen zu kommen Um die Besiedlung des neu geschaffenen Nistplatzes zu unterstützen habe ich eine größere Zahl Brutzellen im Boden dieses Nistplatzes deponiert damit sich die Larven dort zu Seidenbienen entwickeln und im nächsten Jahr am neuen Nistplatz schlüpfen In rund 10 Monaten werden wir sehen ob dieses Experiment geglückt ist Mit diesem Beitrag beende ich meine Berichterstattung über Aktivitäten und Beobachtungen während der zu Ende gehenden Vegetationsperiode in Sachen Wildbienen Beobachtungen im Jahr 2007 mit Links zu den jeweiligen Seiten 10 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 1 Mehr 14 März 2007 Wildbienen an einem Waldrand 2 Mehr 27 März 2007 Nistplatz von Lasioglossum malachurum Männchen von Andrena tscheki Mehr 28 März 2007 Eine Kiesgrube im Frühling Mehr 1 April 2007 Koloniegründung bei Bombus hypnorum Mehr 2 April 2007 Wildbienen an einem Waldrand 3 Mehr

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  • Wildbienen an Blaukissen (Aubrieta deltoidea)
    Nistmöglichkeiten Grundlagen Vorhandene Hohlräume A Vorhandene Hohlräume B Bestimmung der Nestverschlüsse Markhaltige Stengel Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Verbesserung des Nahrungsangebots Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Wildbienen am Blaukissen Aubrieta deltoidea Blaukissen auf der Krone einer Weinbergsmauer am Hirschauer Berg bei Tübingen einer von der Flurbereinigung verschonten und daher noch artenreichen und vielfältigen Reblandschaft pp 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Blaukissen auf der Krone einer Weinbergsmauer am Hirschauer Berg bei Tübingen einer von der Flurbereinigung verschonten und daher noch artenreichen und vielfältigen Reblandschaft Blaukissen auf einer Mauerkrone Andrena tscheki Männchen Eine ausgesprochen seltene Bienenart Andrena tscheki Weibchen Die Art ist auf Kreuzblütler als Pollenquelle spezialisiert Andrena flavipes Weibchen Einige Sandbienenarten nutzen das Blaukissen gern als Pollenquelle Andrena gravida Weibchen Frisch geschlüpft und daher noch nicht vom Licht der Sonne gebleicht Anthophora plumipes Männchen Nur der lange Rüssel ermöglicht dem Männchen der Frühlings Pelzbiene den Nektarerwerb in der langen Kronröhre Melecta albifrons Männchen Die Kuckucksbiene lebt bei Anthophora plumipes parasitisch Xylocopa violacea Männchen Männchen der Blauschwarzen Holzbiene tragen oft am Brustabschnitt Milben Osmia bicornis Männchen Ein aus dem

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