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  • Feldtagebuch: 9. März 2008
    von ca 12 C wurde der Huflattich von allen hier bereits aktiven Bienenarten als Nektar und oder als Pollenquelle besucht Im zeitigen Frühling spielt dieser Korbblütler stellenweise eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle von Wildbienen und anderen Blütenbesuchern Mitten in einer Wohnsiedlung liegt diese Böschung auf der ein größerer Bestand des Huflattichs in voller Blüte steht Ein frisch geschlüpftes Männchen der Gehörnten Mauerbiene Osmia cornuta das den Huflattich als Nektarquelle nutzt Weitere Fotos dieser charakteristischen Art menschlicher Siedlungen finden sich hier die Biologie der solitären Art wird hier behandelt Nachdem die Männchen bereits Ende Februar zu beobachten waren erscheinen nach und nach auch die Weibchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes die sich zunächst an den noch wenigen jetzt bereits blühenden Pflanzen mit Nektar verköstigen Als Pollenquelle dieser Bienenart wurde der Huflattich bisher nicht bekannt Eine detaillierte Darstellung dieser Art findet sich hier Regelmäßig kann man beide Geschlechter der Zweifarbigen Sandbiene Andrena bicolor auf Huflattich Blüten antreffen Hier rastet das im Vergleich mit dem Weibchen viel schlankere Männchen kurz auf dem Körbchen dieser Pflanze um im nächsten Augenblick seine Patrouillenflüge an den Blütenständen fortzusetzen immer auf der Suche nach noch unverpaarten Weibchen Der in diesem Jahr sehr frühe Brutbeginn von Andrena bicolor ist an diesem Weibchen zu sehen das auf dem Huflattich bereits intensiv Pollen gesammelt und in seinen Transporteinrichtungen der Hinterbeine gespeichert hat Die Art stellt keine hohen Ansprüche an ihren Lebensraum und ist daher auch im Siedlungsraum regelmäßig zu finden Einen Beleg für die Existenz zweier Generationen habe ich hier behandelt Zu den typischen Frühlingsarten gehört auch die Sandbiene Andrena flavipes von der hier das Männchen zu sehen ist Eine Kopula dieser bei uns in zwei Generationen lebenden Art ist hier abgebildet Überrascht hat mich heute das recht frühe Erscheinen einer Königin der Ackerhummel Bombus pascuorum Diese Hummelart variiert in

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  • Feldtagebuch: 17. März 2009
    Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Beobachtungen im Jahr 2009 Bitte klicken Sie in der nebenstehenden Liste einen der Links an und wählen Sie damit die Tage bzw Themen aus die Sie interessieren Der Frühling ist da Holzbiene als Nektarräuber am Winter Jasmin 17 März 2009 Nach einem langen Winter ist heute erstmals in diesem Jahr eine größere Anzahl von Männchen der Gehörnten Mauerbiene Osmia cornuta geschlüpft nachdem es im Laufe des Tages immer wärmer geworden war Dies hat mich veranlaßt außer in meinem Garten auch in der Umgebung nach weiteren Wildbienen Ausschau zu halten Die Ergebnisse werden in den nachfolgenden Bildern präsentiert Der 1845 aus China nach Europa eingeführte Winter Jasmin Jasminum nudiflorum Oleaceae ist für die ersten Bienenarten des Frühlings im Siedlungsbereich als Nektarquelle sehr attraktiv Am Stadtrand von Tübingen waren heute an diesem Strauch außer Honigbienen Osmia cornuta Anthophora plumipes und Xylocopa violacea zu beobachten Ein frisch geschlüpftes Männchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes hat seinen langen Rüssel in die lange Kronröhre des Winter Jasmins gesteckt um an den tief verborgenen Nektar zu gelangen Das Männchen der Blauschwarzen Holzbiene Xylocopa violacea zeigt im Gegensatz zur Frühlings Pelzbiene ein ganz anderes Verhalten beim Blütenbesuch Es fliegt die Blüten an klettert über die Blütenblätter hinweg und sticht seine vorgestreckten Maxillen in den unteren Abschnitt der Kronröhre ein Es schneidet mit den scharfen Vorderkanten der Maxillen die Röhre ungefähr 3 8 cm lang auf Dann steckt es seine lange Zunge in den offenen Teil der Blütenröhre und trinkt den darin befindlichen Nektar Xylocopa violacea ist hier demnach ein Nektarräuber und trägt nicht zur Bestäubung der Blüten des Winter Jasmins bei Der Rüssel ist nicht lang genug um auf normalem Wege an den Nektar zu gelangen Maxillen Unterkiefer mittleres Paar der Mundwerkzeuge Hier können die obigen und weitere Fotos in Großansichten betrachtet werden Auf eines der Vorschaubilder klicken Das Männchen steckt seinen langen Rüssel in die lange Kronröhre des Winter Jasmins Jasminum nudiflorum um an den tief verborgenen Nektar zu gelangen Männchen beim Blütenbesuch an Winterjasmin Hier ist gut zu sehen daß das Männchen beim Blütenbesuch die Blüte des Winter Jasmins nicht auf normalem Wege besucht sondern mit dem Rüssel aus der vorher mit den Maxillen aufgeschnittenen Kronröhre den Nektar saugt Das Männchen dieser Art ist an den zwei orange gefärbten Gliedern der Fühlergeißel und der helleren Behaarung des Thoraxrückens zu erkennen Männchen beim Nektarraub an Winterjasmin Das Männchen ist gerade dabei mit seinen Unterkiefern Maxillen die Kronröhre zu öffnen um an den Nektar zu gelangen Männchen beim Nektarraub an Winterjasmin Männchen beim Blütenbesuch an Krokus Männchen beim Blütenbesuch an Krokus Ein Männchen rastet am Stamm eines Kirschbaums Zwischen dem Brustabschnitt und dem Hinterleib sind braunrot gefärbte Milben zu sehen die bei den Männchen dieser Art regelmäßig festzustellen sind Bei der Paarung gelangen sie auf das Weibchen mit dem sie in das spätere Nest transportiert werden wo sie als Kommensalen Mitesser leben Literaturhinweis Schedl W 1967 Blütenbiologische Beobachtungen an Jasminum nudiflorum Lindl in Nordtirol

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  • Feldtagebuch: 21.April 2010
    2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Beobachtungen im Jahr 2010 Bitte klicken Sie in der nebenstehenden Liste einen der Links an und wählen Sie damit die Tage bzw Themen aus die Sie interessieren Überraschend früher Beginn des Pollensammelns bei Eucera nigrescens Mai Langhornbiene 21 April 2010 Am gestrigen Tag sah ich im Botanischen Garten der Uni Tübingen frisch geschlüpfte Männchen von Eucera nigrescens die eifrig an den voll aufgeblühten Beständen der Frühlings Platterbse Lathyrus vernus patrouillierten und regelmäßig Nektar tranken Heute habe ich mir den Platterbsen Bestand nochmals angeschaut und war ganz überrascht bereits zwei Weibchen anzutreffen die eifrig an der Frühlings Platterbse Pollen sammelten So einen frühen Beginn der Verproviantierung der Brutzellen habe ich bislang nicht erlebt In meinen Aufzeichnungen fand ich eine Beobachtung aus dem Jahr 1995 vom 24 April wo ich auf einem Hochwasserdamm des Rheins bei Kehl zwei Weibchen fand Offensichtlich haben die vergangenen recht warmen Tage die ersten Langhornbienen Weibchen aus ihrem Überwinterungsort gelockt Auch bei anderen Arten vor allem der Gattung Andrena Sandbienen sind derzeit jeden Tag frisch geschlüpfte Exemplare zu beobachten An Lathyrus vernus werden bald auch die ersten Männchen der Wicken Sandbiene Andrena lathyri zu beobachten sein Die Frühlings Platterbse Lathyrus vernus gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist in lichten Kalk Buchenwäldern und an deren Rändern keine Seltenheit Man kann sie auch im Garten leicht ansiedeln Ein frisch geschlüpftes Männchen dessen Behaarung noch nicht ausgebleicht und deshalb noch schön braun gefärbt ist Es trinkt gerade Nektar an einer Blüte der Frühlings Platterbse Gut zu sehen sind die charakteristisch langen Antennen Dieses Weibchen das aufgrund seiner hellbraunen Färbung vermutlich schon vor einigen Tagen geschlüpft

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  • Feldtagebuch: 1. April 2013
    1 April 2013 Der ungewöhnliche lange Winter vor allem der fast durchgehend kalte März ohne trockene und sonnige Tage über 10 C hat dazu geführt daß bis heute von der Gehörnten Mauerbiene bis auf einzelne Tiere fast noch nichts zu sehen ist Es gibt große Unterschiede zu den Beobachtungen aktiver Männchen und nestbauender Weibchen im Monat März der vergangenen Jahre Seitdem ich am 7 März im alten Botanischen Garten der Stadt Tübingen ein Männchen und auch ein erstes Weibchen auf Blüten des Winterlings Eranthis hiemalis gesichtet und eine versuchte Paarung gefilmt hatte war es zu kalt für das Schlüpfen weiterer Mauerbienen Erst heute sah ich wieder einzelne Individuen Derzeit kann man im Vergleich mit dem langjährigen Mittel von einer Verspätung von mindestens 2 Wochen ausgehen Falls die nächsten Tage wie vom Wetterdienst vorhergesagt ebenfalls eine Tageshöchsttemperatur von weniger als 10 C haben werden wird sich der Hauptschlupf nochmals entsprechend verzögern Solange das Schlüpfen nur hinausgezögert wird dürfte sich dies auf den Bestand nicht groß auswirken Problematischer wäre eine lang anhaltende Schlechtwetterperiode die nach dem Schlüpfen auftritt den Weibchen die Aufnahme von Nektar und damit Energie nicht ermöglicht und den Nestbau verhindert Im Straßenbegleitgrün der Tübinger Innenstadt blüht der Frühlings Krokus in verschiedenen Farben Die Lufttemperatur betrug 6 C zum Zeitpunkt der Aufnahme 14 13 h Nur ein einziges Männchen der Gehörnten Mauerbiene hatte sich im Sonnenschein aus seinem Versteck gewagt Es setzte sich immer wieder auf ein dürres Blatt um sich von den Sonnenstrahlen aufwärmen zu lassen An meinem eigenen Wildbienenhaus 447 m üNN und somit ca 118 m höher als der Ort der obigen Aufnahme waren heute nur drei Männchen aktiv Noch kein einziges Weibchen ist aus den zahlreich im vergangenen Jahr angelegten Nestern geschlüpft Dieses Männchen rastet vor einem Nestgang in dem ein weiteres Männchen dabei ist ins

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  • Feldtagebuch: 17. April 2015
    Burkheim Dort fand ich am Fuß der Rheinhalde westlich der Ortschaft zunächst ein einzelnes Exemplar von Corynis crassicornis Cimbicidae in einer Blüte des hier zerstreut vorkommenen Ranunculus lanuginosus Wolliger Hahnenfuß Einhundert Meter weiter entdeckte ich ein weiteres Exemplar in einer Blüte von Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß Zwei Aspekte erscheinen mir in diesem Zusammenhang bemerkenswert 1 Dies ist der in jahreszeitlicher Hinsicht früheste Nachweis in Baden Württemberg Der früheste bisher bekannt gewordene Fund stammt vom 16 Mai 1956 von der Limburg unweit des heutigen Fundorts Westrich 1982 Dies ist insofern nicht sehr verwunderlich als daß auch viele andere Insektenarten aufgrund des ausgesprochen zeitigen und anhaltend warmen Frühlings mindestens zwei Wochen früher erschienen sind als im Durchschnitt früherer Jahre 2 Exakt an gleicher Stelle fand ich Corynis crassicornis erstmals am 6 Mai 1996 also vor 22 Jahren Solange hat diese seltene Art hier also überlebt Allerdings haben sich die Lebensraumverhältnisse seither nach meiner Erinnerung kaum verändert In der aktuellen Roten Liste Deutschlands Liston et al 2011 ist die Art noch nicht als gefährdet aufgeführt Allerdings findet sie sich bereits in der Vorwarnliste Fundort von Corynis crassicornis Ein Bestand von Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß auf einer Böschung westlich von Burkheim 17 April 2014 Weitere bislang nicht publizierte Funde von Corynis crassicornis in Baden Württemberg Da ich Bestände von Ranunculus Arten auf meinen Exkursionen regelmäßig auf das Auftreten von Blütenbesuchern kontrolliere konnte ich weitere Vorkommen der in Südwestdeutschland seltenen Art an bislang unbekannten Lokalitäten feststellen die nachfolgend aufgelistet sind und die die in der unten zitierten Arbeit veröffentlichen Nachweise ergänzen Auch diese Fundorte liegen wie die früheren in einer Höhe von weniger als 600 m Enzweihingen Kornberg 250 m üNN 31 Mai 2002 1 Männchen 2 Weibchen am Oberhang in Ranunculus bulbosus Knolliger Hahnenfuß Horb Rauschbart 400 m üNN 23 Mai 2003 am Wegrand

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  • Feldtagebuch: 29 April 2015
    Sebald et al 1996 Als reichverzweigter sommergrüner Strauch erreicht die Blaue Heckenkirsche eine Wuchshöhe von 1 2 Metern Sie wird regelmäßig auch als Zierstrauch kultiviert Ihren deutschen Namen verdankt sie den blauen Beeren Als ich am 13 April 2015 im Botanischen Garten an einem gerade aufblühenden Strauch vorbeiging wurde ich durch das Summen mehrerer Bienen auf den Blütenbesuch aufmerksam Ich versuchte die Arten zu erfassen und auch fotografisch zu dokumentieren was mir nur teilweise gelang denn viele Blüten befanden sich im Innern des Strauchs und waren der Kamera kaum zugänglich Eine weitere Schwierigkeit war die kurze Zeit die die Bienen für den Blütenbesuch benötigten Fokussieren war daher äußerst schwierig Dennoch gelangen einige Fotodokumente die unten zu sehen sind A Ein herabhängendes Blütenpaar B Eine Blüte im Längsschnitt Vergrößerung 4 1 aus Knuth 1898 535 Die gelblich weißen hängenden Blüten der Blauen Heckenkirsche sind homogam Die Länge der Kronröhre beträgt ca 10 mm Der Nektar kann am ehesten von langrüsseligen Bienen vor allem Hummeln erworben werden Beim Eindringen berühren die Bienen zuerst die Narbe dann die Antheren wodurch Fremdbestäubung bewirkt wird Bei schräg hängenden Blüten ist durch herabrieselnden Pollen auch Selbstbestäubung möglich Knuth Die fünf folgenden Bienenarten habe ich als Besucher beobachtet Bombus pascuorum Ackerhummel Königin Nektar trinkend Bombus pratorum Kleine Waldhummel Königin und Arbeiterinnen Nektar und Pollen sammelnd Anthophora plumipes Frühlings Pelzbiene Männchen Nektar trinkend Weibchen Nektar und Pollen sammelnd Melecta albifrons Frühlings Trauerbiene Männchen und Weibchen Nektar trinkend Osmia bicornis Rostrote Mauerbiene Männchen Nektar trinkend Die Männchen von Anthophora plumipes patroullierten auch die Blüten auf der Suche nach unverpaarten Weibchen Diese Art war zahlenmäßig der häufigste Besucher Teilweise konnte ich drei Weibchen gleichzeitig beobachten Ein Nistplatz mit mehr als 20 Nestern befand sich in ca 10 m Entfernung Bisher waren Vertreter der Familie Caprifoliaceae nicht als Pollenquelle dieser Pelzbiene bekannt Meine Beobachtungen bestätigen frühere Angaben Knuth 1898 535 und Kirchner 1911 416 bezeichnen Lonicera caerulea als Hummelblume H Müller beobachtete fünf Hummelarten Ricca san Bombus lapidarius Steinhummel noch in einer Höhe von 2000 2500 m als Besucher Bildergalerie Die folgende Bildergalerie zeigt die Arten und den Grund ihres Blütenbesuchs an der Blauen Heckenkirsche 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Play anthophora plumipes lonicera 15A 0157 jpg Regelmäßig erschienen die Männchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes um Nektar zu trinken oder nach frisch geschlüpften Weibchen Ausschau zu halten Pelzbienen sind langrüsselige Bienen 13 04 2015 anthophora plumipes lonicera 15A 0080 jpg Ein frisch geschlüpftes Weibchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes trinkt Nektar an einer sich gerade öffnenden Blüte 13 04 2015 anthophora plumipes lonicera 15A 0174 jpg Ein dunkler gefärbtes Weibchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes trinkt Nektar an einer voll aufgeblühten Blüte 13 04 2015 anthophora plumipes lonicera 15A 0161 jpg Dieses Weibchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes hat schon reichlich von dem intensiv gelben Pollen geerntet und in seiner Scopa gespeichert 20 04 2015 anthophora plumipes lonicera 15A 0164 jpg Weibchen der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes bei der Pollenernte Der Pollen rieselt

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  • Insekt 2005: Steinhummel
    bei Arten der Fall deren Körperbehaarung bei den Weibchen überwiegend schwarz und deren Hinterleibsende mehr oder weniger ausgedehnt rot ist Zu dieser Gruppe gehört auch Bombus lapidarius Hier sind Brustabschnitt und die ersten Rückensegmente des Hinterleibs bei der Königin tief samtschwarz das Hinterleibsende hingegen feuerrot Die Arbeiterinnen weisen die gleiche Färbung auf sie sind lediglich kleiner als die Königin Dennoch muß man genau hinsehen um auch diese Art von den sehr ähnlich aussehenden Königinnen oder Arbeiterinnen von Bombus ruderarius B pomorum B soroeensis oder B wurflenii zu unterscheiden die ebenfalls ein rötliches Hinterleibsende haben und an einigen Orten gemeinsam vorkommen Bombus humilis kann sogar in ein und demselben Nest farblich stark variieren Daher ist es zur zweifelsfreien Erkennung oft unumgänglich einzelne Tiere zu fangen um außer der Färbung des Haarkleides noch weitere für die Bestimmung wichtige Merkmale in Ruhe studieren zu können Beispiele für Farbvarianten von Königinnen und Männchen von Bombus humilis die in der Umgebung von Tübingen anzutreffen sind sind nachfolgend zu sehen In Mitteleuropa ist das Männchen von Bombus pascuorum mit der hellen Form von Bombus humilis leicht zu verwechseln 1 1 1 Play bombus humilis 2005 0938 jpg Dunkele Variante einer Königin von Bombus humilis beim Nektartrinken an einer Zaunwicke Vicia sepium bombus humilis 2005 0791 jpg Zweifarbige Variante einer Königin von Bombus humilis bombus humilis 2005 2021 jpg Braune Variante einer Königin von Bombus humilis Noch schwieriger im Gelände zu bestimmen als die Königinnen und Arbeiterinnen sind die farblich variierenden Männchen einiger Arten Bei Bombus lapidarius ähneln die Männchen in der Grundfärbung den Weibchen jedoch haben sie meist ein gelbes Gesicht und eine gelbe Binde Collare auf dem vorderen Rückenteil des Brustsegments die sich auch auf die Seiten des Brustabschnitts erstrecken kann Selten ist auch das Schildchen Scutellum hinterer Teil der Rückenplatte des Brustsegments gelb Am sichersten lassen sie sich anhand des Baus des Kopulationsapparats identifizieren was jedoch die Benutzung optischer Hilfsmittel voraussetzt Zur Ermutigung sei Schmiedeknecht zitiert der schon 1878 schreibt Es lasse sich also kein Anfänger durch die Menge der Formen und Färbungen abschrecken Ist einmal in seinen Studien etwas Licht geworden so wird er von selbst nicht rasten und ich kann versichern die Gattung Bombus liefert Stoff für ein ganzes Leben Wer alle heimischen Bombus Arten kennenlernen will und z B die Hummelfauna seiner näheren Heimat erfassen will kommt nicht darum herum sich eine wissenschaftliche Vergleichs und Belegsammlung aufzubauen und sich Bestimmungsliteratur notfalls in einer Bibliothek zu besorgen Ältere deutschsprachige Bestimmungstabellen wie Schmiedeknecht 1930 und Faester Hammer 1979 sind da kaum illustriert schwierig zu handhaben Die Illustrationen in der Tabelle von Mauss 1987 stammen überwiegend aus dem Buch von Alford 1975 Sehr zu empfehlen ist die neuere Arbeit über die Hummeln der Schweiz von Amiet 1996 die reich illustrierte Bestimmungstabellen Farbtafel und Verbreitungskarten aller Arten enthält Ausführliche Beschreibungen und Zeichnungen enthalten auch die in Englisch abgefaßten Arbeiten von Löken 1973 1984 Viele Fotos enthalten die Bücher von v Hagen Aichhorn sowie Amiet Krebs 2012 Gut illustriert sind auch die Einführung in die Hummelfauna

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  • Insekt 2005: Steinhummel
    rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Die Bombus Arten Deutschlands Österreichs und der Schweiz Artname D A CH P Bombus alpinus Linnaeus 1758 X X X Bombus argillaceus Scopoli 1763 X X Bombus armeniacus Radoszkowski 1877 X Bombus barbutellus Kirby 1802 X X X X Bombus bohemicus Seidl 1838 X X X X Bombus campestris Panzer 1801 X X X X Bombus confusus Schenck 1861 X X X Bombus cryptarum Fabricius 1775 X X X Bombus cullumanus Kirby 1802 X Bombus distinguendus Morawitz 1869 X X X Bombus flavidus Eversmann 1852 X X X X Bombus fragrans Pallas 1771 X Bombus gerstaeckeri Morawitz 1882 X X X Bombus haematurus Kriechbaumer 1870 X Bombus hortorum Linnaeus 1761 X X X Bombus humilis Illiger 1806 X X X Bombus hypnorum Linnaeus 1758 X X X Bombus inexpectatus Tkalcu 1963 X X Bombus jonellus Kirby 1802 X X X Bombus laesus Morawitz 1875 X Bombus lapidarius Linnaeus 1758 X X X Bombus lucorum Linnaeus 1761 X X X Bombus magnus Vogt 1911 X X Bombus maxillosus Klug 1871 X X Bombus mendax Gerstäcker 1869 X X X Bombus mesomelas Gerstäcker 1869 X X X Bombus monticola Smith 1849 X X X Bombus mucidus Gerstäcker 1869 X X X Bombus muscorum Linnaeus 1758 X X X Bombus norvegicus Sparre Schneider 1918 X X X X Bombus pascuorum Scopoli 1763 X X X Bombus pomorum Panzer 1805 X X X Bombus pratorum Linnaeus 1761 X X X Bombus pyrenaeus

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