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  • Verbesserung des Nahrungsangebots: Wildstauden
    bieten möchte sollte zumindest einen Teil der Fruchtstände über den Winter stehen lassen und erst im April zurückschneiden Durch natürliche Versamung erhalten wir auf diese Weise in vielen Fällen auch Jungpflanzen Der Rainfarn Tanacetum vulgare ist eine typische Pollenquelle einiger Seidenbienenarten wie z B der Buckel Seidenbiene Colletes daviesanus rechts ein Weibchen bei der Pollenernte er wird aber auch von anderen Korbblütler Spezialisten des Hochsommers z B Osmia truncorum genutzt Wald Schenkelbiene Macropis fulvipes bei der Pollenernte an Lysimachia punctata Die beiden Gilbweiderich Arten Lysimachia punctata links und Lysimachia vulgaris rechts sind die Pollenquellen der Schenkelbienen Art Macropis fulvipes Mitte die vereinzelt auch in Gärten vorkommt wenn sie dort ihre Pollenlieferanten findet Da die beiden Gilbweiderich Arten keinen Nektar sondern fette Öle in ihren Blüten produzieren benötigt die Schenkelbiene zusätzlich andere Pflanzen als Nektarquellen Die zweite in Mitteleuropa vorkommende Macropis Art M europaea fliegt drei bis vier Wochen später und sammelt überwiegend außerhalb des Siedlungsbereichs in Hochstaudenfluren feuchter Standorte an Lysimachia vulgaris In meinem Staudengarten treten regelmäßig auch Tagfalter auf für die die Stauden willkommene Nektarpflanzen sind Hier saugt der Kleine Feuerfalter Lycaena phlaeas Nektar im Köpfchen des Flohkrauts Pulicaria dysenterica Für Wildbienen als Nahrungsquellen empfohlene Stauden Die von Pollenspezialisten bevorzugten Pflanzenarten sind in der folgenden Liste besonders berücksichtigt Lippenblütler Woll Ziest Stachys byzantina Steingarten Nicht nur Nahrungspflanze sondern auch Lieferant von Baumaterial für die Garten Wollbiene Anthidium manicatum Heil Ziest Stachys officinalis Staudenbeet Aufrechter Ziest Stachys recta Steingarten Sumpf Ziest Stachys palustris Tümpelrand Wald Ziest Stachys sylvatica Halbschattige Orte Tümpelrand Pollenquelle der Wald Pelzbiene Anthophora furcata Nesseln Lamium Arten Halbschattige nährstoffreiche Orte Regelmäßige Besucher sind die Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes und Hummelköniginnen Schwarznessel Ballota nigra Stark rückläufige Charakterart stickstoffreicher Plätze in Dörfern braucht stickstoffreichen Boden Besonders beliebt bei der Vierfleck Pelzbiene Anthophora quadrimaculata und der Garten Wollbiene Anthidium manicatum Herzgespann Leonurus cardiaca Liebt stickstoffreichen Boden Edel Gamander Teucrium chamaedrys Steingarten Schmetterlingsblütler Hauhechel Ononis Arten Steingarten Beliebt bei der Garten Wollbiene Anthidium manicatum und der Platterbsen Mörtelbiene Megachile ericetorum Glockenblumen Gewächse Glockenblumen Campanula Arten blau z B Knäuel Glockenblume C glomerata und Pfirsichblättrige Glockenblume C persicifolia für das Staudenbeet Ranken Glockenblumen C poscharskyana C portenschlagiana für Steingarten und Trockenmauer Nesselblättrige Glockenblume C trachelium für halbschattige Plätze Alle Glockenblumen sind bei vielen Bienenarten äußerst beliebt unverzichtbar sind sie für spezialisierte Scherenbienen Arten Osmia rapunculi Osmia cantabrica Osmia campanularum sowie die Glockenblumen Sägehornbiene Melitta haemorrhoidalis Ausdauernde Sandrapunzel Jasione laevis Steingarten Rauhblatt Gewächse Lungenkraut Pulmonaria Arten Halbschatten Wichtig als Frühlings Nahrung für einige Hummelköniginnen und die Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes Gemeiner Beinwell Symphytum officinale Feuchter Gehölzrand Rauher Beinwell Symphytum asperum Lang blühende hervorragende Hummelblume wird auch eifrig von der Frühlings Pelzbiene Anthophora plumipes genutzt Braucht viel Platz breitet sich gern vegetativ aus Dickblatt Gewächse Fetthennen Sedum Arten v a Felsen Fetthenne Sedum reflexum Steingarten Trockenmauer Größere Bestände der Felsen Fetthenne 1 4 qm und mehr verteidigen die Männchen der Spalten Wollbiene Anthidium oblongatum als Nahrungsrevier für ihre Weibchen Andere Männchen werden verjagt Kreuzblütler Blaukissen Aubrietia deltoidea Steingarten Trockenmauer Besonders gern patrouillieren die Männchen

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  • Verbesserung des Nahrungsangebots: Heil- und Gewürzkräuter
    und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Verbesserung des Nahrungsangebots 8 Heil und Gewürzkräuter Gemüsebeete Gewürz Salbei Salvia officinalis wird vor allem von Hummeln gern besucht aber auch von Holzbienen Xylocopa violacea und der Garten Wollbiene Anthidium manicatum genutzt Viele Heil und Gewürzkräuter gehören zu den Lippenblütlern und sind daher gute Nahrungsquellen für Wildbienen Besonders beliebt sind Garten Salbei Salvia officinalis Muskateller Salbei Salvia sclarea Ysop Hyssopus officinalis Zitronen Thymian Thymus citridorus und Bergbohnenkraut Satureja montana Ausdauernde Arten können sehr gut auch im Staudenbeet oder im Steingarten Verwendung finden Selbst auf dem Balkon kann man einige von ihnen kultivieren Verschiedene Wollbienen Anthidium Wespenbienen Nomada und Hummeln Bombus werden vor allem durch den attraktiven Nektar angelockt Der Muskateller Salbei ist bei der Blauschwarzen Holzbiene Xylocopa violacea und der Garten Wollbiene Anthidium manicatum als Pollenquelle besonders beliebt Auf den Blütendolden des Fenchels Foeniculum vulgare stellen sich oft viele Maskenbienen Hylaeus und Blutbienen Sphecodes ein um sich an dem reich dargebotenen Nektar zu verköstigen Blühender Grün Kohl Brassica oleracea cult eine reiche Pollenquelle für zahlreiche Wildbienenarten Anstatt die Rosen des winterharten Rosen Kohls Brassica oleracea cult zu ernten lassen wir einfach ein Exemplar im Frühling zur Blüte kommen Das

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  • Verbesserung des Nahrungsangebots: Balkon und Terrasse
    Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Verbesserung des Nahrungsangebots 9 Balkon und Terrassenpflanzen Pelargonien Geranien Petunien oder Pantoffelblumen oft verwendete Balkonpflanzen sind für Wildbienen und fast alle anderen heimischen Insekten völlig uninteressant Nur das Taubenschwänzchen ein zur Schmetterlingsfamilie der Schwärmer zählender Wanderfalter kann mit den Pelargonien etwas anfangen wie ein Kolibri im Stehflug schwirrend saugt mit seinem langen Rüssel den Nektar aus den langen Kronröhren Leicht können aber einjährige Blumen und Wildkräuter sowie eine ganze Reihe von Stauden auch in Balkonkästen und in Kübeln kultiviert werden Bevor ich meinen Balkon mit einem größeren Garten tauschen konnte blühten dort von April bis Oktober rund 30 verschiedene Arten an Wild und Nutzpflanzen Durch den im Jahresverlauf immer wieder wechselnden Blühaspekt kann so eine Bepflanzung auch von hoher ästhetischer Wirkung sein Als Pflanzerde sollte man aber keinesfalls Balkonblumenerde verwenden Diese ist viel zu humusreich und meist ganz oder teilweise aus verrottetem Hochmoortorf hergestellt den wir aus Gründen des Moorschutzes ohnehin nicht verwenden sollten Wir besorgen uns daher in der Umgebung unseres Wohnortes humusarmen Boden z B lehmigen Sand sandigen Lehm dem wir etwas Kompost beimischen Auch Gartenerde können wir nehmen wenn sie durch Beigabe von Sand abgemagert wird Natürlich muß für guten Wasserablauf gesorgt werden Eine mäßige Gabe organischen Düngers sollte im Frühling erfolgen Zu jeder Zeit sollte Staunässe vermieden werden im Winter gegebenfalls abdecken Bei großer Hitze im Sommer muß natürlich jeden Tag gegossen werden Mein früherer Balkon in Tübingen mit verschiedenen ein und mehrjährigen Pflanzen wie Färber Kamille Anthemis tinctoria Deutscher Ziest Stachys germanica Kornblume Centaurea cyanus Wilde Reseda Reseda lutea und Knäuel Glockenblume Campanula glomerata Die zweijährige Weiße Resede Reseda alba war früher

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  • Verbesserung des Nahrungsangebots: Dachbegrünung
    Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Verbesserung des Nahrungsangebots 10 Dachbegrünung Das Flachdach eines Institutsgebäudes der Universität Tübingen mit einer im Juni herrlich blühenden Dachbegrünung Das Flachdach eines Institutsgebäudes der Universität Tübingen mit einer Ende Juni herrlich blühenden Dachbegrünung Begrünung eines Garagendachs in einem Wohngebiet Ein Weibchen der Luzerne Blattschneiderbiene Megachile rotundata beim Besuch der Blüten des Scharfen Mauerpfeffers Sedum acre Durch die Begrünung von Flachdächern wie hier dem Dach der Stadtgärtnerei Tübingen mit Trockenheit und Wärme liebenden Pflanzen können Wildbienen ein zusätzliches Nahrungsangebot erhalten Das Spektrum der Besucher hängt allerdings sehr von der Höhe und Lage des Gebäudes und der Bepflanzung ab Auf hohen Gebäuden sind Flachdächer und damit potentielle Besiedler starken Winden ausgesetzt Für die extensive pflegeleichte Dachbegrünung z B einer Garage eignen sich eine ganze Reihe von Steingarten bzw Trockenmauerpflanzen Vor allem verschiedene Formen der Fetthenne Sedum gedeihen auf diesem Extremstandort Besonders zu empfehlen ist die Felsen Fetthenne Sedum reflexum eine beliebte Nahrungsquelle der Spalten Wollbiene Anthidium oblongatum Begrünte Dächer sind kein adäquater Ersatz für Trockenrasen Magerwiesen Ruderalflächen oder andere wertvolle Lebensräume Diese Spinnwebhauswurz Sempervivum arachnoideum ist nicht nur hübsch anzuschauen sie wird auch von einer ganzen Reihe von Wildbienen ausgiebig besucht Außer auf dem Dach läßt sie sich auch auf dem Balkon im Topf kultivieren Ein Weibchen der

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  • Literatur zum Artenschutz
    Erzwespen 2 Keulenwespen 1 Keulenwespen 2 Keulenwespen 3 Fächerflügler Fliegen Artenschutz Einleitung Lebensräume Wildbienenförderung Haus Garten Schule Verbesserung der Nistmöglichkeiten Grundlagen Vorhandene Hohlräume A Vorhandene Hohlräume B Bestimmung der Nestverschlüsse Markhaltige Stengel Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Verbesserung des Nahrungsangebots Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Literatur zum Artenschutz von Wildbienen Allen die sich in seriöser Weise für Maßnahmen der Förderung und des Schutzes der heimischen Wildbienen einsetzen wollen sei das Buch von Antonia Zurbuchen und Andreas Müller wärmstens empfohlen Es informiert über die Lebensweisen der Wildbienen

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  • Wildbienen: Rote Listen
    A Vorhandene Hohlräume B Bestimmung der Nestverschlüsse Markhaltige Stengel Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Verbesserung des Nahrungsangebots Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Rote Listen Rote Listen sind vor allem ein politisches Hilfsmittel des Naturschutzes und liefern Argumente für die Planung von Arten und Biotopschutzmaßnahmen Für Deutschland in seinen früheren und heutigen Grenzen wurden Rote Listen für Wildbienen erstmals von Rühl 1977 später von Warncke Westrich 1984 und Westrich et al 1998 erstellt 2004 begann initiiert durch das Bundesamt für Naturschutz ein intensiver Gedankenaustausch im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Kriteriensystems der Roten Listen Im Fall der Bienen wurde im August 2008 die 4 Fassung der Roten Liste der Bienen Deutschlands vorgelegt die auf den Vorgaben des Bundesamtes für Naturschutz basiert Sie wurde in Heft 3 der Zeitschrift Eucera als eigenständige Publikation publiziert Die geplante Buch Veröffentlichung durch das BfN ließ auf sich warten Erst 2011 wurde der Erstbearbeiter gebeten vor einer Veröffentlichung durch das Bundesamt Änderungen an der seit 2008 dem Bundesamt vorliegenden Manuskript vorzunehmen wie z B eine Prüfung der Verantwortlichkeit Deutschlands für Bienenarten Der Erstbearbeiter nahm dies zum Anlaß auch die übrigen Kriterien für

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  • Rote Liste der Bienen Deutschlands
    Artenschutz Einleitung Lebensräume Wildbienenförderung Haus Garten Schule Verbesserung der Nistmöglichkeiten Grundlagen Vorhandene Hohlräume A Vorhandene Hohlräume B Bestimmung der Nestverschlüsse Markhaltige Stengel Totholz Steilwände Erdboden Aus Fehlern lernen A Aus Fehlern lernen B Verbesserung des Nahrungsangebots Grundlagen Bäume und Sträucher Ranken und Kletterpflanzen Blumenwiesen Pionierflächen Ein und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen Zwiebelgewächse Wildstauden Heil und Gewürzkräuter Balkon und Terrasse Dachbegrünung Wildblumen Saatmischungen Literatur zum Artenschutz Rote Listen Einleitung Rote Liste Deutschland Arten im Detail Anthidium manicatum Anthophora plumipes Dioxys tridentata Dioxys cincta Eucera nigrescens Megachile parietina Megachile rotundata Melecta albifrons Osmia adunca Osmia bicornis Osmia brevicornis Osmia caerulescens Osmia cornuta Osmia florisomnis Osmia rapunculi Osmia truncorum Stelis breviuscula Stelis nasuta Extras Aus meinem Feldtagebuch Beobachtungen 2007 Beobachtungen 2008 Beobachtungen 2009 Beobachtungen 2010 Beobachtungen 2013 Beobachtungen 2014 Beobachtungen 2015 Die Steinhummel Insekt des Jahres 2005 Einleitung Bestimmung Faunistik Lebensräume Nester Lebenszyklus Verteidigung Blütenbesuch Bestäubung Gegenspieler Artenschutz Forschungsprojekte Fotogalerien Auswahl Videos Rote Liste und Gesamtartenliste der Bienen Deutschland Am 2 August 2012 wurde die neue Rote Liste der wirbellosen Tiere Deutschlands der Presse vorgestellt Unter den 17 in Band 3 behandelten Tiergruppen finden sich auch die Bienen deren Rote Liste nun in der 5 Fassung Stand Februar 2011 vorliegt Mit der Roten Liste wurde gleichzeitig auch eine Gesamtartenliste publiziert Das Werk ist im Landwirtschaftsverlag erschienen Das vollständige Zitat lautet Margret Binot Hafke Sandra Balzer Nadine Becker Horst Gruttke Heiko Haupt Natalie Hofbauer Gerhard Ludwig Günter Matzke Hajek Melanie Strauch Red 2011 Rote Liste gefährdeter Tiere Pflanzen und Pilze Deutschlands Band 3 Wirbellose Tiere Teil 1 Bundesamt für Naturschutz Bonn Bad Godesberg Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 3 716 S Euro 49 95 ISBN 978 3 7843 5231 2 Die Pressemitteilung zum Erscheinen von Band 3 ist auf dieser Seite nachzulesen Das Zitat der Roten Liste der Bienen lautet Paul Westrich Ulrich Frommer

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  • Steckbrief: Anthidium manicatum
    viereckig geformte letzte Segment 10 12 mm Großansichten Anthidium manicatum ist die häufigste Art der Gattung Anthidium in Mitteleuropa In Nordeuropa und im Alpengebiet sind die Tiere deutlich dunkler Verbreitung Ganz Europa mit Ausnahme des hohen Nordens Adventiv in USA im Staat New York In ganz Deutschland verbreitet demnach in allen Bundesländern In den süddeutschen Mittelgebirgen z B Schwäbische Alb bis in Höhen von 800 m zerstreut vorkommend Lebensraum Siedlungsschwerpunkt in den Gärten der Dörfer und Städte mit teils hoher Populationsdichte Im Botanischen Garten der Universität Tübingen konnten wir im Jahre 1986 über 200 Männchen und Weibchen durch Markieren nachweisen Mit geringerer Populationsdichte auch auf Trockenhängen verschiedener Ausprägung in Weinbergbrachen an sonnigen Waldrändern in Lehm und Tongruben auf Industriehalden und Bahndämmen Nistplatz und Nahrungsquellen bzw Baustofflieferanten liegen teils 100 m und mehr auseinander Nistweise Solitäre Art Nistet in vorgefundenen Hohlräumen verschiedener Form und Größe in Erdlöchern in Felsspalten zwischen gelockertem Mauerwerk in breiten Spalten alter Balken und Pfosten in Hohlräumen von Löß und Lehmwänden in Löchern poröser Schlacken in verlassenen Nestern von Pelzbienen z B von Anthophora plumipes einmal auch in einem Eisenrohr und in der Glocke einer Klingel Das Nest ist meist ein Haufenbau selten auch ein Linienbau aus abgeschabten Pflanzenhaaren Ein Weibchen schabt in meinem Garten mit seinen Oberkiefern die Haare vom Blütenstand einer Strohblume Helichrysum thianshanicum Das Baumaterial wird mit den Beinen festgehalten und im Flug wie ein kleiner Wattebausch zum Nistplatz transportiert Lieferanten von Baumaterial sind verschiedene stark behaarte Pflanzen Sand Strohblume Helichrysum spec Deutscher Ziest Stachys germanica Woll Ziest Stachys byzantina Kranz Lichtnelke Lychnis coronaria Flockenblumen Centaurea spec Quitten Cydonia Flugsamen von Pappeln Populus Das linke Foto zeigt ein fertiges Nest in einem Vierkant Eisenrohr Der Zugang befand sich auf der entgegengesetzten Seite Die hier sichtbare Seite war mit einem Kappe abgedeckt Auf dem rechten Bild sind zwei vorsichtig freigelegte Brutzellen zu sehen in denen auf einem zähflüssigen Futterbrei eine junge Larve links und ein Ei rechts schwimmen Die orangefarbenen Tröpfchen sind pflanzliche Drüsensekrete Näheres zum Sekretsammeln auf dieser Sonderseite Unmittelbar vor dem eigentlichen Wollnest aus bis zu 16 Brutzellen werden allerlei Kleinteile angehäuft Erdbröckchen Steinchen Holzstückchen dürre Blättchen Halmstücke Schneckenhäuser Bisweilen wird das Nest nach außen durch einen weiteren Wollpfropf verschlossen Ein Weibchen sammelt auf dem Boden unterhalb des Nestes Holzstückchen Erdbröcken Steinchen und dergleichen um das Nest in der Höhlung eines morschen Stammes zu verschließen Hier kommt das Weibchen mit einem längeren Holzstückchen angeflogen um es in die Höhlung vor dem eigentlichen Nest zu bugsieren Die detaillierte Beschreibung eines Nestes finden Sie auf einer meiner Feldtagebuch Seiten Blütenbesuch Eingeschränkt polylektische Art die zygomorphe Blüten besonders Fabaceae und Lamiaceae aber auch bestimmte Scrophulariaceae als Pollenquellen bevorzugt Belegt sind Fabaceae Gewöhnlicher Hornklee Lotus corniculatus Bunte Kronwicke Coronilla varia Kriechende Hauhechel Ononis repens Dornige Hauhechel Ononis spinosa Luzerne Medicago sativa Lamiaceae Aufrechter Ziest Stachys recta Deutscher Ziest Stachys germanica Woll Ziest Stachys byzantina Sumpf Ziest Stachys palustris Heil Ziest Stachys officinalis Schwarznessel Ballota nigra Muskateller Salbei Salvia sclarea Edel Gamander Teucrium chamaedrys Rote Taubnessel Lamium purpureum

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