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  • Newsletter Nordost-2-13 :: forumvera.info - ForumVERA
    und der Verstand sucht nach einem möglichen Ausweg Gibt es diesen überhaupt innerhalb des vorgegebenen Rahmens Wie weit dürfte die Fachgruppe Oberflächenanlagen aus dem Rahmen ausbrechen um bei einer Güterabwägung die Bedürfnisse der Bevölkerung des Weinlands noch besser berücksichtigen zu können Die Fachgruppe müsste dann faktisch die elementaren Rahmenbedingungen aus der Sicht der Bevölkerung zuhanden der technischen Profis etwas anders gewichten und bewerten Wie lässt sich dies mit dem Auftrag an die Fachgruppe vereinbaren Diese Überlegungen sind für mich ein Zeichen dafür dass man momentan noch nicht bei der Weisheit letztem Schluss angelangt ist Damit wir überzeugend kommunizieren können ist es wichtig dass wir eine möglichst gute Lösung finden welche die Bedürfnisse und Interessen der Bevölkerung aufnimmt und gerade deswegen auf Akzeptanz stösst Wir stehen mitten in einem anspruchsvollen Prozess den wir begleiten und unsere Meinung einbringen können Grosses Interesse an der Sommerexkursion 2013 von Matthias Knill Mitglied Leitungsteam ZNO Schacht oder Rampe Für einmal stellte sich diese Frage nicht Über einen Stollen besuchten die zahlreich angereisten Mitglieder des Forum Vera das Gipsmuseum Schleitheim Die Sommerexkursion der Regionalgruppen ZNO und Südranden des Forum Vera lässt die Mitglieder der Regionalkonferenzen jeweils etwas über den Tellerrand der Entsorgung von radioaktiven Abfällen hinausblicken und vermittelt interessante Hintergrundinformationen zur Geologie Radioaktivität oder Bautechnik In diesem Jahr erkundeten die Mitglieder das Gipsvorkommen in Schleitheim das letzte noch begehbare Gipsbergwerk der Schweiz Der Besuch der eindrücklichen Stollen und Kavernen wurde mit einem Besuch im Gipsmuseum abgerundet in welchem das Vorkommen und die Verwendung des Rohstoffs anschaulich erklärt wurde Die traditionelle Sommerexkursion dient jeweils auch dem Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern Das nahegelegene Alprestaurant Babental bot dazu eine tolle Kulisse 35 interessierte Mitglieder besuchten am 9 Juli das Gipsbergwerk Schleitheim Berichte aus den Fachgruppen 1 Sicherheit Südranden Kurt Meyer Die Infos von Nagra und BFE an die FG Sicherheit Südranden sind sehr gut ankommen Sie waren sorgfältig recherchiert verständlich präsentiert und gingen auf die Fragen der Fachgruppe ein Zudem hat sich meiner Meinung nach die Gesprächskultur in der Gruppe wesentlich gebessert Gegner und Befürworter gehen vermehrt auf die Argumente der Gegenseite ein Ich hoffe dass dies so bleibt denn nur so ist die Partizipation zielführend 2 SÖW Zürich Nordost Walter Wipf Die Fachgruppe SÖW ZNO hat sich intensiv mit dem Feedback zu den Zusatzfragen auseinandergesetzt das vom BFE zurückkam Es ist der Fachgruppe ein Anliegen nun auch aktiv in die Beantwortung der von ihr gestellten Fragen und aufgeworfenen Themen eingebunden zu sein Darum hat sie den Antrag an die Leitungsgruppe gestellt zu gewissen Themen wie Auswirkungen von Worstcase Szenarien und notwendige Abgeltungs und Kompensationszahlungen eigene Abklärungen vornehmen zu können Die Leitungsgruppe hat dieses Anliegen an ihrer letzten Sitzung genehmigt und auch das BFE hat zugestimmt was ich als positives Zeichen für die Unterstützung unserer Arbeit werte 3 Oberflächen Zürich Nordost Marianne Frei Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten lässt Gotthold Ephraim Lessing Dieses Zitat scheint sehr passend für die bisher 17 Sitzungen der Fachgruppe Oberflächenanlage Zürich Nordost Anhand der erarbeiteten

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  • Newsletter Nordost-1-13 :: forumvera.info - ForumVERA
    Herbstsession des letzten Jahres gleich zwei Parlamentarische Initiativen abgelehnt hat welche genau ein solches Vetorecht gefordert hatten Und zwar in Kenntnis davon dass der Landrat des Kantons Nidwalden eine Standesinitiative gleichen Inhalts bereits der Post übergeben und auf Bern geschickt hat Die Mehrheit des Nationalrats war aber der Meinung dass in dieser Frage die nationalen den regionalen Interessen vorgehen das Tiefenlager solle am sichersten und besten Standort gebaut werden nicht dort wo der politische Widerstand am Geringsten sei Das bedeutet also dass der Kanton Schaffhausen mit der beschlossenen Standesinitiative nicht etwa auf einen fahrenden Zug aufspringt sondern auf einen Zug der seit letztem Herbst bereits wieder auf dem Abstellgleis steht Ein politischer Leerlauf Im übrigen worum es den geistigen Vätern der Schaffhauser Standesinitiative wirklich geht offenbarte sich vor knapp zwei Jahren als der Kantonsrat das Agglomerationsprogramm des Kantons Schaffhausen debattierte In der Diskussion wurde ein Vetorecht der von einzelnen Projekten betroffenen Gemeinden beantragt Dazu die SP Präsidentin Martina Munz damals wörtlich Der Antrag hat den fahlen Geschmack der Verhinderungstaktik Mehr ist dem nicht hinzuzufügen Genau darum geht es nämlich Nicht mehr Mitsprache sondern Verhinderung Und weil die SP in verschiedenen Kantonen solche Vorstösse eingereicht hat wird auch klar dass es nicht um die Verhinderung eines Tiefenlagers in Schaffhausen geht Es geht um die Verhinderung eines Tiefenlagers in der Schweiz Die ungelöste Entsorgungsfrage als Pfand in der Hand der Kernenergiegegner Notabene der Kantonsrat gewichtete die regionalen Interessen höher als die kommunalen und lehnte beim Agglomerationsprogramm ein Vetorecht der Gemeinden ab auch mit den Stimmen der SP Christian Heydecker Berichte aus den Fachgruppen Südranden Kurt Meyer Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren dass die Gegner der Kernenergie auch die Verhinderer eines Tiefenlagers sind Mit allen Mitteln versuchen sie den Prozess in die Länge zu ziehen obwohl wir eigentlich alle wissen dass wir gemeinsam eine verantwortbare sichere Lösung evaluieren müssen Wir können noch so lange so genannte neutrale Experten wie Wildi Buser etc anhören weiter bringt uns das von einem bestimmten Moment an nicht mehr Aber offenbar lassen sich gewisse Leute gerne vom BFE mit Steuergeldern entschädigen Die Kosten nur für die Regionalkonferenz Südranden betragen pro Jahr ca Fr 800 000 Und es gibt aber noch weitere 5 Regionalkonferenzen Es ist zu hoffen dass mit den sogenannten Potenzialräumen ein grosser Schritt vorwärts getan werden kann Werden keine Fortschritte erzielt müsste die Nagra notfalls dem BFE aufgrund von Zwischenresultaten die zwei besten und sichersten Standorte zur weiteren Entscheidung und Abklärung vorschlagen Zürich Nordost Marianne Frei und Monika May Die Fachgruppe OFA diskutierte in den vergangenen Sitzungen die Kriterien zur Bewertung eines möglichen Standortes einer Oberflächenanlage OFA Erfreulich zu werten ist die Tatsache dass heute ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung der möglichen Einflussfaktoren und deren Gewichtung vorhanden ist Für etwas Verwirrung sorgte das Vorgehen der verantwortlichen Stellen des Kantons Zürich Die anfängliche dezidierte Kritik an den Vorschlägen aufgrund der Lage innerhalb des Gewässerschutzbereiches Au führte zu einer unnötigen Verunsicherung nicht nur in der Fachgruppe Eine korrekte Einordung erfolgte dann später Nachdem die Fachgruppe

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  • Newsletter Nordost 4-12 :: forumvera.info - ForumVERA
    und die entsprechenden Partizipationsgruppen unterstützen Nur so lässt sich ein Sachplanverfahren erfolgreich durchführen Die entstanden Verunsicherung bot dann auch eine gute Plattform für die zahlreichen Auftritte der Vertreter mit der Haltung nur nicht in meinem Garten Not In My BackYard Die NIMBYs propagieren eine Auslandlösung fordern die Aufschiebung der Problemlösung verlangen die Platzierung einer Verpackungsanlage ausserhalb der eigenen Region und stellen somit die Sicherheit nicht an erste Stelle Das ist nicht verantwortungsvoll Das ist eigennützig Gut gibt es auch Personen welche sich kritisch für eine sachliche und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema radioaktive Abfälle einsetzen Schön legen sich diese engagierten Bürgerinnen und Bürger ins Zeug damit wir das Entsorgungsthema bereits heute angehen um nicht unsere Nachkommen damit zu belasten Wichtig gibt es das Forum Vera Matthias Knill Kommentar Viel Lärm um nichts Einmal mehr Tant de bruit pour une omelette Einmal mehr ist es den KKW Gegnern gelungen aus warmer Luft einen Skandal zu produzieren unter gütiger Mithilfe der Sonntagspresse Das Bundesamt für Energie BFE hat jetzt klipp und klar festgestellt dass die Nagra keine geheime Vorselektion von möglichen Standorten für ein Tiefenlager getroffen hat Das Vorgehen der Nagra war in der Sache legitim Das entsprechende Nagra Papier ist allenfalls bewusst fehlinterpretiert worden Punkt Das kommt Ihnen bekannt vor Genau das hatten wir doch schon einmal Sie erinnern sich die angeblich von der Nagra verheimlichte heisse Zelle Auch jener Skandal entpuppte sich dann aber als Seifenblase Irgendwie scheint das System zu haben Als Folge des zugegebenermassen unsensiblen Vorgehens will das BFE die Nagra künftig an die kürzere Leine nehmen Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen und stelle sachlich fest Endlich nimmt das BFE seine Führungsverantwortung wahr Das Sachplanverfahren läuft nämlich nicht unter der Führung der Nagra sondern unter der Führung des BFE ab Nur in der Öffentlichkeit war bis anhin nicht sonderlich viel davon zu spüren Das BFE überliess nämlich die Rolle des Prügelknaben lieber der Nagra und blieb selber in Deckung Damit muss jetzt aber endlich Schluss sein Der Sache zu liebe Christian Heydecker Schaffhausen TIME RIDE AN DER SCHAFFHAUSER HERBSTMESSE 24 28 10 12 Worum geht es wissenschaftlich technisch konkret bei der Tiefenlagerung Wie sieht der Opalinus Ton eigentlich vor Ort 600 m unter der Erde aus Einen sehr realistischen Eindruck vom Leben in 600 m Tiefe vermittelt die Ausstellung Time Ride an der Schaffhauser Herbstmesse Der Einblick in die Entstehung und den Wandel unseres Lebensraums in den vergangenen 800 Mio Jahren ist besonders für Schüler sehr sehenswert Man reist mit dem Lift durch Raum und Zeit und erlebt erdgeschichtliche Zeiträume hautnah die Zeit der Pfahlbauer oder die Jurazeit als Dinosaurier lebten und die Schweiz grösstenteils von einem flachen Meer überdeckt war Weitere Themen sind der Opalinuston die Auswirkung von Erdbeben und die Gletschererosion Die Ausstellung ist geeignet für Jugendliche ab 13 Jahren Beurteilung Standortvorschläge Südranden Die Fachgruppe Oberflächenanlagen der Regionalkonferenz Südranden FG OFA hat am 24 Oktober 2012 über die Medien mitgeteilt dass sie alle drei vorliegenden Platzierungsvorschläge für eine Oberflächenanlage im Südranden ablehnt Dies war

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  • Newsletter Nordost 3-12 :: forumvera.info - ForumVERA
    von Embrach Im goldenen Tor einem kleinen Teich am Pistenrand des Flughafens quillt das Wasser mit einer konstanten Temperatur von rund 12 Grad aus dem Grund des Weihers aus Ebenso spektakulär ist der Grundwasseraustritt bei Embrach Rund 1000 Liter frisches und klares Trinkwasser sprudelt pro Minute aus der Erde ein phantastisches Naturschauspiel verborgen in einer dicht bewachsenen Vegetation wie aus der Urzeit An der Exkursion diskutiert wurde auch die Frage bezüglich Bauwerken im Grundwasserbereich Ein Beispiel dafür ist das Dock Midfield auf dem Flughafen Dr André Lambert ehemaliger Geologe bei der Nagra erklärte welche Anforderungen eine Oberflächenanlage ein Zugangsstollen oder eine Rampe aber auch eine Untertageanlage wie ein Tiefenlager erfüllen müssen Die Informationen und Diskussionen machten klar dass sich solche Bauwerke unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und mit dem notwendigen technischen Aufwand auch in grundwasserführenden Schichten sicher realisieren lassen Matthias Knill Uhwiesen Berichte aus den Fachgruppen Südranden Sicherheit Kurt Meyer In der FG Sicherheit SR wie auch an der VV stelle ich folgenden Trend fest Je mehr Informationen zum Sachplanverfahren von Nagra BFE Ensi und von den vom Bund eingesetzten Experten vorliegen desto mehr Kritik kommt aus den Reihen der Kernenergiegegner die gleichzeitig Verhinderer von Tiefenlager und Oberflächenstandorten sind Man glaubt nur den eigenen Experten und applaudiert jeweils kräftig siehe Referate Wildi und Buser die anderen Experten duscht man kalt ab Die teilweise giftigen und verletzenden Bemerkungen an die Geologen und Ingenieure der erwähnten Ämter tragen nicht zu einem guten Klima und einer konstruktiven Zusammenarbeit bei Nach meiner Meinung steckt dahinter die Verhinderungstaktik von Umweltorganisationen Klar und linken Parteien Wir dürfen den Prozess nicht stoppen sonst werden wir unserer Verantwortung gegenüber der Nachwelt nicht gerecht Oberflächenanlagen Thomas Frey Die FG Oberflächenanlagen hat der Vollversammlung einen Antrag unterbreitet wonach nur Oberflächenstandorte evaluiert werden sollen welche von der Nagra vorgeschlagen werden Auf Vorschläge direkt aus der Bevölkerung soll nicht eingetreten werden Dadurch soll der Prozess vereinfacht werden und die Fachgruppe beschränkt ihre Arbeiten de fakto auf die drei bestehenden Standorte SR 1 SR 2 und SR 3 Der Antrag der Fachgruppe wurde durch die Vollversammlung mit grossem Mehr angenommen SÖW Bernhard Bühler In der FG SÖW SR wurde der Entwurf des Pflichtenheftes für die Fachbegleitung FB SÖW präsentiert und diskutiert Bemängelt wurde der enge Budgetrahmen für die Fachbegleitung Ein 1 Vertrag soll vom 1 Juni bis Mitte Juli 2012 laufen und die Arbeitsschritte Schulung Auslegeordnung und Zusatzfragen beinhalten Der Vertag soll für eine 2 Phase verlängerbar sein Bei der Auslegeordnung müssen die Strategien Konzepte Programme und Leitbilder regionale Auswirkungen haben Im Kanton SH betrifft dies mindestens den kantonalen Richtplan den Naturpark und PREWO für Wilchingen Osterfingen Im Anschluss an die Diskussion genehmigte die FG einstimmig einen Antrag Späth und Zusatzantrag Jenny an die LG SR folgenden Inhalts Die LG wird beauftragt in der Leistungsvereinbarung für das Jahr 2013 den Auftrag der FG SÖW auf die Bearbeitung der Arbeitsschritte 2 4 Auslegeordnung Zusatzfragen Bedürfnisanalyse zu beschränken und Zusätzlich sind im Jahr 2013 vor Inangriffnahme des Arbeitsschritts 5 Detailkonzept mit dem BFE und den

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  • ForumVERA | Services | Newsletter | Newsletter 2/12
    wird Christian Heydecker Vizepräsident Forum VERA Beim Erdhorchen zugeschaut Winterveranstaltung der Regionalgruppen vom 24 Februar 2012 Mit den ergänzenden seismischen Untersuchungen gewinnen wir wertvolle Informationen über den Untergrund des Schweizer Mittellandes erklärt Philip Birkhäuser Projektleiter der Nagra Die zusätzlichen Messungen in diesem Winter dienen einer vertieften Untersuchung der Geologie und der Beurteilung der Entwicklung des Untergrundes über längere Zeiträume aber auch der Vorbereitung für detailliertere dreidimensionale Messungen in einem späteren Zeitpunkt Seit mehreren Wochen bewegt sich ein Trupp von rund 100 Personen und mehreren gewichtigen Fahrzeugen durch das Schweizer Mittelland Die Experten der DMT sind von der Nagra beauftragt geophysikalische Messungen in den potenziellen Standortgebieten auszuführen In der Schweiz gibt es kein Unternehmen welches diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen könnte Die Mannschaft des Deutschen Unternehmens DMT beschäftigt sich täglich mit seismischen Messungen meist im Zusammenhang mit Erdöl und Erdgasvorkommen Unlängst hat das gleiche Team in St Gallen aber auch Untersuchungen für ein Geothermieprojekt ausgeführt so Philip Birkhäuser weiter Vergleichbar mit dem Echolot in der Schifffahrt bilden die seismischen Wellen die Gesteinsschichten im Untergrund ab Diese Wellen brechen sich an den Gesteinsgrenzen und werden dort reflektiert Aufgrund der gemessenen Signale an der Erdoberfläche lassen sich die Strukturen im Untergrund abbilden Im Messwagen wird die Datenqualität noch während dem Messvorgang überprüft 25 interessierte Mitglieder der Regionalgruppen des Forums Vera liessen sich am 24 Februar 2012 über die Methode der Seismik informieren Der Feldbesuch zeigte auf welcher Aufwand notwendig ist um wissenschaftlich belastbare und vergleichbare Aussagen über die Geologie in einem möglichen Standortgebiet machen zu können An dieser Stelle vibrieren wir nur mit 40 und nur einem Fahrzeug Im Untergrund befindet sich eine Wasserleitung Schäden durch die Wellen müssen wir auf jeden Fall vermeiden erklärt uns der Projektleiter Die seismischen Wellen werden mit tonnenschweren Fahrzeugen oder kleineren Sprengungen angeregt Die Messung erfolgt mit empfindlichen Messsonden den Geophonen Diese werden über weite Strecken ausgelegt und mit kilometerlangen Kabeln verbunden dies alles erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung Matthias Knill Berichte aus den Fachgruppen Südranden Sicherheit Kurt Meyer Persönlich habe ich den Eindruck dass auf Druck des Präsidenten der Regionalkonferenz Südranden alle Aktivitäten verlangsamt und gebremst werden wenn nicht sogar verunmöglicht Ebenso bin ich der Meinung dass der Präsident Herr Dr Stephan Rawyler zuwenig neutral ist weil er politische Interessen in den Vordergrund stellt Er ist zudem im Vorstand von KLAR Schaffhausen Dies sind nur 2 starke Argumente warum sich der Präsident nicht an die Vorgaben des BFE für die Phase 2 in den Abklärungen für ein Endlager halten will Es wird Angst verbreitet mit Kastortransporten etc die für ein allfälliges Endlager im Gebiet Südranden für schwach und mittelradioaktive Abfälle gar nicht nötig sind Oberflächenanlagen Thomas Frey Was sich in der Fachgruppensitzung vom 1 März 2012 bereits angedeutet hatte nämlich die fragwürdigen Schlüsse aus dem kritischen Fragen Statementkatalog der Word Cafés Teilnehmer an diversen Tischen mündete an der 3 Vollversammlung der Regionalkonferenz vom 18 April in einen doch überraschenden Antrag Marschhalt welcher von unserer Vorsitzenden Regula Widmer kurzfristig am Versammlungsabend statutenwidrig eingebracht wurde Beispiele des Fragenkatalog

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  • Newsletter Nordost 1-12 - ForumVERA
    klar vorgegeben Kriterien beinhalten Nur vergleichbare und gleichwertige Kriterien führen zu belastbaren Ergebnissen Wir erwarten dass nicht nur in der Sicherheitsfrage sondern auch bei den sozioökonomischen Bewertungen mit gleichen Ellen gemessen wird Vollständigkeit und begleitende Massnahmen sind erforderlich Neben den sozio ökonomischen Risiken müssen auch die Chancen für die Regionen überprüft und bewertet werden Dazu braucht es verbindliche Aussagen zu Form und Grösse der Kompensationen und den notwendigen flankierenden Massnahmen Das laufende Partizipationsverfahren ist ein wichtiges Instrument um die notwendigen Massnahmen zu definieren Die Mitglieder des Forums Vera nehmen hier ihre Verantwortung wahr Die Bohnerzvorkommen auf dem Südranden Herbstveranstaltung der Regional gruppen vom 21 Oktober 2011 Lange wurde auf dem Südranden Bohnerz abgebaut und während 200 Jahren in Neuhausen am Rheinfall zu Eisen verhüttet Gemeinsam mit dem Referenten Christian Birchmeier begaben sich 45 Mitglieder der Regionalgruppen Zürich Nordost und Lägern auf eine Reise in die erdwissenschaftliche und historische Vergangenheit Dem spannenden Referat folgte ein informativer Rundgang auf dem gut ausgebauten Lehrpfad Im Rossberghof informierte nach der Exkursion Armin Murer von der Nagra über die Ausgestaltung der Oberflächeninfrastruktur von geologischen Tiefenlagern Bei einem kleinen Imbiss konnten dann noch die Gedanken zum laufenden Partizipationsverfahren ausgetauscht werden Christian Birchmeier verstand es den Teilnehmenden die Nutzung der Bohnerzvorkommen anschaulich zu erklären stian Birchmeier verstand es den Teilnehmenden die Nutzung der Bohnerzvorkommen anschaulich zu erklären Auf den Anhöhen des Schaffhauser Südranden sind hunderte kraterförmige Vertiefungen zu entdecken Bei diesen Kratern handelt es sich um Zeitzeugen einer Epoche welche die Entwicklung des Klettgaus und der Region Schaffhausen grundlegend prägten Region Schaffhausen ForumVERA Facts and Figures Von verschiedener Seite wurde in den vergangenen Monaten versucht die Bürger glauben zu machen die Entsorgung von radioaktivem Material sei nach wie vor ungelöst und die Suche nach einem Tiefenlager müsse gestoppt werden Die Regionalgruppe Nordostschweiz des ForumVERA hält deshalb folgendes

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  • Newsletter Nordost 1-11 :: forumvera.info - ForumVERA
    und ihre Lebensqualität aus der speziellen Lage als kleines Paradies mit einer vielfältigen Kulturlandschaft und wertvollen Stadt und Dorfkernen Der ländliche Charakter und die Nähe zu Grossstädten gelten als ideale Kombination für den perfekten Wohn und Wirtschaftsraum Um im Standortwettbewerb besser positioniert zu sein müssen die Standortregionen Südranden und Zürich Nordost als Wirtschafts und Lebensraum noch erfolgreicher gemacht werden Die Standortregionen setzen dabei auf qualitatives Wachstum wollen den Anteil an internationalen Dienstleistern und innovativen Technologieunternehmen steigern auf ein starkes Gewerbe setzen und als grüne Wohnregion viel natürliche Lebensqualität in Stadt und Land bieten Landwirtschaft und Weinbau sind wichtige wirtschaftliche und kulturelle Stützen unserer Region Die Regionalgruppe Nordostschweiz vom Forum Vera setzt sich dafür ein dass diese Anliegen durch ein allfälliges Tiefenlager nicht in Frage gestellt werden Die objektiv vorhandene und subjektiv empfundene Lebensqualität ist das Herz der positiven Entwicklung unserer Region und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden Es geht darum unter Wahrung der Interessen unserer Region einen breiten gesellschaftlichen Konsens zur sicherst möglichen Lagerung radioaktiver Materialien zu erreichen sowie einen transparenten demokratischen Prozess hin zu diesem Ziel zu fördern Monika May Kleinandelfingen Harald Jenny Gächlingen Die Regionen reden kräftig mit Die langfristige sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle soll unter möglichst grosser Mitsprache der betroffenen Bevölkerung in den potenziellen Standortregionen für geologische Tiefenlager erfolgen Dafür steht das Instrument der regionalen Partizipation zur Verfügung Mehr Informationen finden Sie in unserem Bulletin PDF 1 3 MB Region Schaffhausen Gleich von zwei möglichen Lagerstandorten betroffen Die Region Weinland Schaffhausen Südbaden ist gleich von zwei möglichen Tiefenlagerstandorten betroffen Vom potenziellen Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle im Weinland Standortregion Zürich Nordost und vom potenziellen Tiefenlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle im Südranden Beide Standorte liegen im Herzen unserer Region und betreffen uns unmittelbar und direkt Weil sich der Untergrund in unserer Region während Jahrmillionen nicht verändert hat

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