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  • Neue Strategie der Abtreibungsgegner
    um ungewollte Schwangerschaften abzubrechen Hohe Preise auf dem schwarzen Markt der Abtreibung oder im Ausland waren für sie nie ein Hindernis So kostete in der Schweiz in den 70er Jahren ein Schwangerschaftsabbruch bei einem Arzt teilweise mehr als heute weil der Eingriff noch nicht durch die Versicherung vergütet wurde und es daher keine Krankenkassentarife gab Ärmere Frauen suchten deshalb Hilfe bei billigeren Hintertreppen Scharlatanen oder versuchten es selbst oft mit grauenhaften Folgen Was passiert wenn ein fachgerecht durchgeführter Schwangerschaftsabbruch für gewisse Frauen nicht mehr bezahlbar ist demonstrieren die USA Dort haben die Abtreibungsgegner erreicht dass minder bemittelte Frauen einen Schwangerschaftsabbruch aus der eigenen Tasche bezahlen müssen Dies ist der Grund weshalb in den USA Pfuscher Abtreibungen immer noch vorkommen Ein besonders dramatischer Fall machte Schlagzeilen Eine junge Frau schoss sich im 6 Schwangerschaftsmonat aus Verzweiflung in den Bauch weil sie das Geld für den Eingriff nicht aufbringen konnte Eine ungewollte Schwangerschaft ist immer ein gesundheitsschädigender Zustand Der Schwangerschaftsabbruch ist daher ein therapeutischer ärztlicher Eingriff und dient der Wiederherstellung der physischen und psychischen Integrität der Patientin Er muss daher von der Krankenversicherung vergütet werden Auch wenn jetzt eine Fristenregelung gilt Faule Werbetricks Im Moment propagieren Mutter und Kind und der Verein Pro Life eine Krankenversicherung über einen Kollektivvertrag mit verschiedenen Krankenkassen Die Mitglieder müssen sich verpflichten nie die Bezahlung eines Schwangerschaftsabbruchs zu beanspruchen Dafür werden günstige Prämien versprochen Die Prämie für SHMK und Pro Life Mitglieder ist aber in der Grundversicherung um keinen Rappen günstiger als für andere bei derselben Kasse Provita Sansan versicherte Personen die Vergünstigungen betreffen nur die Zusatzversicherungen Pro Life Mitglieder zahlen sogar zusätzlich einen Vereinsbeitrag Für Leute ohne minderjährige Kinder gibt es keine zusätzlichen Versicherungsleistungen aus der Vereinskasse Und wenn ein Mitglied doch eine Schwangerschaft abbricht muss die Kasse trotzdem zahlen Die Verzichtserklärung ist rechtlich nicht verbindlich

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/gegner/strategie.htm (2016-05-01)
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  • "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" - zum Beispiel Sarah
    ihrer Familien noch weiter kürzen und Schulden machen um den Schwangerschaftsabbruch zu bezahlen Zum Beispiel Sarah Rachel starrt zum Küchenfenster hinaus während sie das Geschirr vom Abendessen spült Sie beginnt zu weinen Ihre älteste Tochter Sarah sitzt in der Ecke Sie ist erst 15 und schwanger und voller Angst Ihr Freund liebt sie aber auch er hat Angst vor allem vor seinem Vater und er bittet Sarah und ihre Mutter seinen Eltern nichts zu erzählen Die drei sind sich einig dass ein Schwangerschaftsabbruch die beste Lösung ist Die Familie kann es sich nicht leisten ein weiteres Kind versorgen zu müssen Sarah muss ihre Schule beenden und eine Chance bekommen ihr Leben zu meistern Einige Tage später gehen Rachel und Sarah in die nahe gelegene Klinik um einen Termin für die Abtreibung zu vereinbaren Der Eingriff kostet 400 Dollars Über soviel Geld verfügt Rachel nicht Die alleinerziehende Mutter von 4 Kindern kann mit Putzarbeiten gerade knapp das Nötigste zum Unterhalt der Familie verdienen Sie hat zwar eine staatliche Krankenversicherung aber die bezahlt nicht für Schwangerschaftsabbrüche Rachel muss das Geld so schnell wie möglich aufbringen je länger sie wartet desto teurer wird die Abtreibung Sarah ist verzweifelt sie möchte alles so rasch wie möglich hinter sich haben Das Zuwarten ist zermürbend Während der nächsten drei Wochen kümmert sich Sarah um die jüngeren Geschwister während Rachel bis zur Erschöpfung putzen geht und jeden Rappen zur Seite legt Auch Sarahs Freund kratzt ein paar Dollars zusammen Rachel kann die Stromrechung nicht mehr bezahlen der Strom wird abgestellt Die Familie lebt im Dunkeln bis Rachel 300 Dollars beisammen hat Aber die Zeit läuft davon Sarah ist bereits Ende 9 Woche schwanger Mit Hilfe der Klinik findet Rachel jemanden der ihr die fehlenden 100 Dollars leiht Rachel und der Freund begleiten Sarah in die Klinik Nach

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/gegner/abtreibungsfinanzierung-sarah.htm (2016-05-01)
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  • Kampagnestart Ja zur Fristenregelung
    an Es wird von 45 nationalen Parteien Frauen Jugend und Fachorganisationen unterstützt und kämpft für die Änderung des Strafgesetzbuches Schwangerschaftsabbruch wie sie von der Mehrheit des Parlamentes und vom Bundesrat befürwortet wird Co Präsidium des Komitees Unterstützende Organisationen Wieso den Schwangerschaftsabbruch neu regeln Das geltende Recht aus dem Jahr 1942 ist überholt Es lässt einen Schwangerschaftsabbruch nur zu wenn Lebensgefahr oder ein schweres Gesundheitsrisiko für die Schwangere besteht Zwei Ärztinnen oder Ärzte entscheiden über den Abbruch Zwischen Gesetz und Praxis besteht heute eine riesige Kluft Wie das Gesetz gehandhabt wird hängt von der einzelnen Arztperson von Spitalleitungen und Amtsstellen ab Das führt zu grossen Rechtsunsicherheiten zu Willkür und Rechtsungleichheit JA zur Fristenregelung Frauen und Paare sollen in den ersten 12 Wochen selber über den Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft entscheiden können denn nur sie müssen mit dem Entscheid leben Frauen in Notlagen werden mit der Annahme der Fristenregelung nicht länger kriminalisiert Die seriöse Beratung der Betroffenen ist gewährleistet Die Fristenregelung schreibt ausdrücklich vor dass der Arzt die Ärztin die Schwangere eingehend zu beraten und zu informieren hat und sie auf spezialisierte Beratungsstellen hinweisen muss Niemand befürwortet Schwangerschaftsabbrüche aber in Notlagen muss dieser Weg offen stehen Dies ist der Sinn der Fristenregelung

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/kampagne/comm_11_3_02.htm (2016-05-01)
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  • Breite Unterstützung für die Fristenregelung
    Schweizer Universitäten sowie 2196 Christinnen und Christen rufen die Gruppierungen den Nationalrat auf der Fristenregelung zuzustimmen Zusammen vertreten die verschiedenen Gruppierungen weit über eine halbe Million Frauen und Männer Aus rechtspolitischer Sicht dränge sich eine Gesetzesrevision auf argumentierte der Basler Strafrechtsprofessor Dr Peter Albrecht Die wachsende Kluft zwischen Gesetz und Praxis führe zu Rechtsunsicherheit und Willkür Aus christlich ethischer Sicht könne der Entscheid über einen Schwangerschaftsabbruch nur bei der betroffenen Frau liegen die Fristenregelung traue ihr eine eigene moralische Urteilskraft und ein eigenes Gewissen zu argumentierte die Theologin Li Hangartner vom Luzerner Verein Frauen und Kirche Namens des Ärztlichen Komitees für die Fristenregelung erklärte der Freiburger Psychiater Dr Jean Marc Perron in der Ärzteschaft habe sich die Überzeugung durchgesetzt dass nur die mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontierte Frau diese in ihrer ganzen Tragweite für ihr Leben erfassen kann Keine Frau entscheide sich leichtfertig zum Schwangerschaftsabbruch Die Fristenregelung setze der unwürdigen heutigen Richterrolle der Ärzteschaft ein Ende Anne Marie Rey von der Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch wies auf neueste repräsentative Meinungsumfragen hin die übereinstimmend in der Bevölkerung eine Zweidrittels bis Dreiviertelsmehrheit zugunsten der Fristenregelung aufzeigen Die Tendenz zur Liberalisierung der Praxis des Schwangerschaftsabbruchs in der Schweiz dauere fort Bald seien auch das Wallis und St Gallen zu den mehr oder weniger liberalen Kantonen zu zählen gab sie bekannt Die obligatorische Beratung bei einer staatlichen Stelle wie sie eine Minderheit der Nationalratskommission beantragt stiess bei allen Referentinnen und Referenten auf Ablehnung Nicht Zwangsberatung sondern Prävention und soziale Massnahmen zur Unterstützung der Mutterschaft seien die Schlüssel zur Senkung der Zahl der Schwangerschaftsabbrüche Eliane Launaz Monthey Vertreterin des Berufsverbandes der Familienplanungsberaterinnen betonte Beratung setze Vertrauen voraus und mache nur auf freiwilliger Basis Sinn Es sei an der Zeit dass die Schweiz ihre mehr als 50 jährige Gesetzgebung den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten anpasse und sich die jahrzehntelangen

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/kampagne/comm_18_9_98.htm (2016-05-01)
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  • Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch begrüsst Parlamentsentscheid für die Fristenregelung
    Beratung bei einer staatlichen Stelle gemäss CVP Modell abgelehnt hat Eine Zwangs Beratung verunmöglicht das zur Beratung notwendige Vertrauensverhältnis Die jetzt beschlossene Regelung entspricht in Bezug auf die Frist von 12 Wochen den Begriff geltend machen einer Notlage und die Bezeichnung der ausführenden Spitäler und Praxen nicht den Vorstellungen der Arbeitsgruppe Die beiden letzten Bestimmungen gehören nicht ins Strafgesetzbuch Ausschlaggebend ist jedoch dass der Abbruch einer Schwangerschaft in den ersten Wochen nicht mehr kriminalisiert wird und der Entscheid in dieser höchst persönlichen Frage eindeutig bei der Frau liegt Arbeitsgruppe fordert Verzicht auf Referendum und Rückzug der Volksinitiative Die Arbeitsgruppe ist enttäuscht über den Entscheid des CVP Vorstandes das Referendum zu ergreifen Absolut unverständlich ist die Ankündigung der Partei sie werde ihr Modell mit obligatorischer Beratung erneut in die Diskussion bringen nachdem dieses Modell sowohl vom Parlament wie von den betroffenen Fachverbänden klar abgelehnt worden ist Die CVP muss sich bewusst sein dass sie sich mit dem Referendum ins gleiche Boot setzt mit den extremen Gegnern jeglicher Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs Die Partei desavouiert sich selbst Wenn sie das Referendum ergreift verteidigt sie nichts anderes als den status quo den sie selbst als unhaltbar bezeichnet Die Arbeitgsgruppe ruft dazu auf allfällige Referenden nicht zu unterzeichnen Denn ein Abstimmungskampf zu diesem emotionalen Thema wird keiner Frau und keiner Familie etwas nützen Im Gegenteil er wird viele betroffene Frauen tief verletzen Meinungsumfragen Klare Mehrheit will Fristenregelung Sollte uns dieser Abstimmungskampf dennoch aufgezwungen werden so werden wir ihn gewinnen Alle Repräsentativbefragungen der letzten Jahre bestätigen dass die Fristenregelung von der Mehrheit der Bevölkerung befürwortet wird zwischen 60 und 75 der Stimmberechtigten würden ihr zustimmen Andererseits würde die Initiative Für Mutter und Kind von 70 abgelehnt Die Initiative ist absolut extrem und daher ohnehin chancenlos Eine Fristenregelung hingegen findet breiteste Unterstützung wie bereits das Vernehmlassungsverfahren von

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/kampagne/comm_23_3_01.htm (2016-05-01)
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  • CVP mit gezinkten Karten
    aufzusuchen Auch dann wenn sie schon längst alles gründlich überdacht und beraten haben und der Entscheid klar ist Die jahrzehntelangen Erfahrungen in Schweden Deutschland und Frankreich zeigen dass ein solcher Zwang sinnlos ist Frauen die eine Beratung oder Hilfe brauchen suchen sich diese von selbst Schweden hat die Konsequenzen gezogen und die obligatorische Zweit Beratung bei einer Sozialstelle 1996 abgeschafft Misstrauensvotum Das Zwangsberatungs Modell ist ein pauschales Misstrauensvotum gegenüber Frauen und Ärzteschaft Man traut den Frauen nicht zu eine verantwortungsbewusste Entscheidung zu treffen ohne dass man ihnen ins Gewissen redet Ärztinnen und Ärzten traut man nicht zu ihren Beruf gewissenhaft auszuüben Eingestandenes oder uneingestandenes Ziel des Beratungsobligatoriums ist es Druck auf die Frau zum Austragen der ungewollten Schwangerschaft auszuüben Das Beratungsobligatorium wird auch mit der Problematik der Ausländerinnen begründet Das Sprachenproblem stellt sich aber bei den Beratungsstellen genau gleich wie bei der Ärztin dem Arzt Die Lösung dieses Problems liegt nicht in Zwangsberatung sondern in Übersetzungsdiensten für Ausländerinnen im Gesundheitswesen Der Schlüssel zur Senkung der Abtreibungszahlen liegt in der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften durch vermehrte Prävention Mehr öffentliche Mittel sollten für diesen Zweck eingesetzt werden nicht für Alibi Beratungen Das CVP Modell wird von den Berufsverbänden jener Fachleute die solche Beratungen durchführen sollten klar abgelehnt An einer Fachtagung kamen sie 1995 zum Schluss Ein sinnvolles Gespräch kann nur zustande kommen wenn die Frau das Gespräch wünscht Ziel der Beratung ist es ihre Selbstverantwortung zu stärken was mit Zwang nicht zu vereinbaren ist Frauen haben Anspruch auf Beratung diese soll aber freiwillig sein Zwang ist entwürdigend und erzeugt Abwehr Er ist daher kontraproduktiv ja er kann sich psychisch schädigend auswirken Augenwischerei Die CVP hat den Sinn für die Realität verloren wenn sie meint das Parlament werde nach einer allfälligen Ablehnung der Fristenregelung durch das Volk in Kürze erneut auf ihr bereits ausgiebig

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/gegner/gezinkt.htm (2016-05-01)
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  • CVP im falschen Boot
    Schutzmodell mit Beratungspflicht profilieren zu müssen Sie verschweigt dass auch die Vorlage des Parlamentes eine ausführliche Information und Beratung der Schwangeren vorschreibt Die verordnete Zweitberatung wird vom grössten Teil der Fachpersonen als nutzlos abgelehnt Die CVP wurde von ihrer Basis offensichtlich im Regen stehen gelassen Sie hat die erforderlichen 50 000 Unterschriften nicht zusammen gebracht Die Zwangsberatung findet offenbar nicht einmal in ihren eigenen Reihen Anklang Dagegen hat die Sammelbewegung fundamentalistischer Abtreibungsgegner Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind alleine rund 80 000 Unterschriften gesammelt Die gleiche Gruppierung hat eine Initiative lanciert die Schwangerschaftsabbrüche sogar für vergewaltigte Frauen verbieten würde Wie diese Organisation die Kampagne führen wird wissen wir von ihren früheren Aktionen polemisch geschmacklos und frauenverachtend Jetzt sieht sich die CVP in der unangenehmen Situation Junior Partner der Fundamentalisten im Referendumskampf zu sein Zu diesen fundamentalistischen Gruppen gehört neben der Vereinigung Für Mutter und Kind auch die Gesellschaft für den Schutz des ungeborenen Lebens Schweiz mit welcher sich die CVP verbündet hat Ob sie sich damit einen Dienst erweist muss die Partei selber entscheiden Eine wichtige Entscheidungsgrundlage wären wohl die fehlenden Unterschriften Die Befürworterinnen und Befürworter einer vernünftigen Fristenregelung haben sich in einem breit abgestützten Komitee Ja zur Fristenregelung zusammengeschlossen

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/gegner/boot.htm (2016-05-01)
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  • Nein zur Intoleranz !
    bleibt allerdings schleierhaft Eine grosszügige Spende an eines der bestehenden Hilfswerke für die Hilfe an Mütter im In oder Ausland wäre effizienter gewesen Immerhin kostete allein schon die Unterschriftensammlung mehr als eine Million Ebenso bleibt die Frage unbeantwortet wie es nach dem ersten Lebensjahr des Kindes weitergehen soll Die grossen finanziellen Probleme kommen später Wenn eine Frau jahrelang an der Armutsgrenze leben muss ist das eine grosse Belastung Die direkten Kinderkosten belaufen sich gemäss einer kürzlich im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherung erstellten Studie bis zur Volljährigkeit des Kindes auf 340 000 Franken Dominik Müggler vom Initiativkomitee will den notleidenden Müttern den Gang zur Fürsorge ersparen Schweizerzeit 30 4 99 An dessen Stelle soll offenbar der Bittgang um ein Almosen bei privaten Hilfsstellen treten Wenn das Kind ein Jahr alt ist darf dann die Fürsorge ohnehin übernehmen Ein weiteres Problem sind die fehlenden Infrastrukturen die alleinstehenden und oder erwerbstätigen Müttern ein Leben mit dem Kind vereinfachen würden Krippen Tagesschulen Ferienbetreuung etc Davon ist in der Initiative nichts zu lesen Nicht materielle Notlagen Schliesslich wollen die Initiant innen nicht zur Kenntnis nehmen dass es viele Notlagen gibt die eine Frau zum Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft bewegen und die nicht mit finanzieller Unterstützung behoben werden können eine nicht tragfähige Partner Beziehung Ausbildungs Berufs oder Lebenspläne die sich nicht mit einem Kind im jetzigen Zeitpunkt vereinbaren lassen eine psychische Überlastung usw Jede Frau die sich zum Schwangerschaftsabbruch entschliesst befindet sich nach ihrem subjektiven Empfinden in einer Notlage Wer wenn nicht die betroffene Frau selbst sollte befugt sein zu entscheiden wieviel Not und Selbstaufgabe ihr zuzumuten ist Extreme Forderungen Nur bei akuter körperlich begründeter Lebensgefahr soll gemäss Initiative ein Schwangerschaftsabbruch legal noch möglich sein Diese Fälle sind heute äusserst selten Kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch sollen sein Selbstmordgefahr Gefährdung der Gesundheit Vergewaltigung Schwere Missbildung des Fötus Es stimmt nicht wie das Komitee behauptet dass bei einer Schwangerschaft keine bleibenden gesundheitlichen Schäden mehr vorkommen Malaria Tuberkulose Krebs können nicht behandelt werden ohne die Frucht zu schädigen Herz und Kreislaufbeschwerden schwere Rückenleiden oder schlimme Krampfadern usw können sich verschlimmern Es trifft zwar zu dass nur ein kleiner Teil der Schwangerschaftsabbrüche erfolgt weil die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung entstand Aber das Verbot eines Abbruchs in einem solchen Fall wobei die Frau dann gnädigst bereits den Embryo zur Adoption freigeben darf zeigt den fanatischen Extremismus dieser Initiative mit aller Deutlichkeit auf Kein einziges Land Europas und der westlichen Welt nicht einmal Irland kennt ein derart rigoroses Abtreibungsverbot Was heisst Druck ausüben Neu sollen zudem auch jene strafbar werden die in irgend einer Weise Druck auf eine Frau ausüben Würde sich demnach ein Mann strafbar machen wenn er seiner Partnerin gesteht er möchte im jetzigen Moment nicht Vater werden Oder eine Mutter die ihrer schwangeren Tochter zu verstehen gibt dass sie nicht bereit ist ihren Job aufzugeben um ein zukünftiges Grosskind zu betreuen Oder ein Arzt der der Frau erklärt eine Schwangerschaft und Geburt könnte ihre Gesundheit verschlechtern Oder eine Sozialarbeiterin die ihr die Schwierigkeiten die eine alleinerziehende Mutter

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/schweiz/gegner/intoleranz.htm (2016-05-01)
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