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  • Portugal : Fristenregelung seit 2007
    vor Ende der Legislatur verabschiedete die konservative Mehrheit im Parlament eine Gesetzesänderung die diesen Forderungen entgegenkam Bei den Wahlen vom 4 Oktober hat die konservative Allianz die Mehrheit verloren die Linke konnte die Regierung bilden In der Folge hat das Parlament am 20 November mit neuen Mehrheiten die vorher beschlossenen Restriktionen wieder aufgehoben 23 Februar 2010 Verfassungsgericht Fristenregelung verletzt die Verfassung nicht Mit 7 zu 5 Stimmen hat das Verfassungsgericht entschieden die Fristenregelung sei verfassungskonform Der Fötus habe kein individuelles Recht auf Leben Mit der obligatorischen Beratung und der Bedenkzeit von 3 Tagen habe der Staat seiner Pflicht vorgeburtliches Leben zu schützen genügend Rechnung getragen Die Fristenregelung nehme eine Güterabwägung vor zwischen Lebensschutz und dem Grundrecht der Frau auf einen autonomen Entscheid und Selbstbestimmung 8 März 15 Juli 2007 Fristenregelung vom Parlament beschlossen Bereits kurz nach der Volksabstimmung von Mitte Februar hat das Parlament einer Fristenregelung zugestimmt Obwohl 33 ParlamentarierInnen dagegen eine Beschwerde vor dem Verfassungsgericht einreichten wurde es am 15 Juli in Kraft gesetzt 13 Februar 2007 Klares Ja zur Fristenregelung Mit nahezu 60 Ja Stimmen haben die Portugiesen am 11 Februar eine Revision des Abtreibungsrechtes im Sinne einer Fristenregelung gebilligt Da eine Stimmbeteilung von 50 nicht erreicht wurde sie betrug 43 6 immerhin 12 mehr als bei einer ähnlichen Referendumsabstimmung 1998 als eine Fristenregelung noch von 51 der Stimmenden abgelehnt wurde ist das Ergebnis für das Parlament nicht bindend Trotzdem will die Regierung dem Parlament wo sie über eine komfortable Mehrheit verfügt rasch eine entsprechende Gesetzesvorlage unterbreiten Nach einem von den Gegnern und der katholischen Kirche mit harten Bandagen und grossem finanziellem Einsatz geführten Abstimmungskampf wurde das Ergebnis von den Befürwortern als grosser Sieg gefeiert 30 November 2006 Volksabstimmung über Fristenregelung am 11 Februar Ende Oktober hat das portugiesische Parlament mit grossem Mehr beschlossen die Frage ob der Schwangerschaftsabbruch in den ersten 10 Wochen straflos bleiben soll einer Volksabstimmung zu unterbreiten Die Kommunisten stimmten dagegen weil sie es vorgezogen hätten das Parlament über das Gesetz entscheiden zu lassen Staatspräsident Cavaco Silva hat nun die Abstimmung auf den 11 Februar angesetzt Portugal ist eines der wenigen Länder Europas das noch ein restriktives Abtreibungsgesetz hat Gemäss der neuesten Meinungsumfrage würde eine knappe Mehrheit der Bevölkerung der Gesetzesänderung zustimmen 5 Juli 2006 Volksabstimmung im Januar 2007 Die sozialistische Regierung Portugals beabsichtigt dem Parlament im September den Vorschlag für ein Referendum über eine Fristenregelung erneut zu unterbreiten Die Volksabstimmung könnte im Januar 2007 stattfinden Das zweit instanzliche Urteil im Prozess von Aveiro hat die öffentliche Debatte neu angeheizt Die Befürworter des Selbstentscheidungsrechts der Frau Kommunisten Gewerkschaften Frauenorganisationen usw haben eine Kampagne gestartet um das Parlament dazu zu bringen in eigener Kompetenz zu legiferieren ohne Volksabstimmung 21 April 2005 Bald Abstimmung über Fristenregelung in Portugal Das portugiesische Parlament hat einen Antrag gutgeheissen das Volk über eine Fristenregelung abstimmen zu lassen Danach würde der Entscheid über einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten 10 Wochen bei der Frau liegen Das Datum der Abstimmung ist noch offen dürfte aber auf frühestens Ende 2006 angesetzt werden Die kommunistische

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  • Rumänien
    100 000 Geburten auf 170 100 000 80 dieser Todesfälle waren auf illegale Abtreibungen zurückzuführen Nach dem Sturz von Ceaucescu war eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung die Abschaffung des strikten Abtreibungsgesetzes Für die Frauen war dies das Ende eines Albtraumes Die Zahl der legalen Abbrüche stieg rasch an während die Müttersterblichkeit in nur 3 Jahren 1989 1992 um 65 und dann noch weiter sank Die Sterblichkeit infolge Abtreibung

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  • Spanien : Fristenregelung seit 2010
    der Eltern benötigen für einen Schwangerschaftsabbruch 24 2 2010 Fristenregelung vom Parlament definitiv gutgeheissen Trotz massiver Proteste und Interventionen der katholischen Kirche hat der Senat in Spanien das zuvor bereits von der Abgeordnetenkammer verabschiedete Gesetz über den Schwangerschaftsabbruch unverändert mit 132 zu 126 Stimmen angenommen Zuvor wurden 3 Ablehnungs und 88 Änderungsanträge abgelehnt Das Gesetz wird im März im Amtsblatt publiziert und wird vier Monate später in Kraft treten 17 12 2009 Abgeordnetenkammer heisst Fristenregelung gut Mit 184 zu 158 Stimmen hat die Abgeordnetenkammer des spanischen Parlamentes die Fristenregelung gegen starken Protest der katholischen Kirche gutgeheissen 18 Februar 2009 Entscheidender Schritt Richtung Fristenregelung Nach mehrmonatigen Beratungen hat die Gleichstellungskommission des spanischen Parlamentes mit 20 zu 16 Stimmen einer Fristenregelung zugestimmt Die genaue Formulierung für eine Gesetzesvorlage die noch vor Ende Jahr vom Parlament verabschiedet werden soll ist Aufgabe der Regierung Es wird voraussichtlich eine Frist von 14 Wochen sein innerhalb welcher Frauen ab 16 Jahren frei über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können Unter 16 Jährige würden nach dem Vorschlag die Einwilligung der Eltern benötigen Bis zur 22 Woche soll ein Abbruch aus medizinischen Gründen möglich bleiben Unterstützung findet die Vorlage bei der regierenden sozialistischen Partei und verschiedenen Linksparteien die zusammen im Parlament über die Mehrheit verfügen Die oppositionelle konservative Volkspartei möchte das geltenden Gesetz beibehalten und verschärfen Sie hat angekündigt dass sie das Verfassungsgericht anrufen wird sollte die Fristenregelung angenommen werden November 2007 Januar 2008 Christliche Fundamentalisten erreichen Schliessung einer Klinik Auf Betreiben der E Cristians wurden Ärzte und Personal einer bekannten Abtreibungsklinik verhaftet unter dem Verdacht illegaler Spätabtreibungen Die Klinik wurde geschlossen Auch gegen andere Kliniken wurden Verfahren eingeleitet Als Reaktion auf die Hetze führten die Kliniken im Januar 2008 einen landesweiten Streik durch 18 März 2007 Vorstoss für Fristenregelung im Parlament Eine Koalition von linken und grünen Parteien hat

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/facts/spanien.htm (2016-05-01)
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  • Abtreibung in Afrika - Frauen sterben
    Die Zahl der Todesfälle infolge von Komplikationen wird auf 30 000 pro Jahr geschätzt Ein Vielfaches davon betragen die bleibenden Gesundheitsschäden In verschiedenen Ländern wird die hohe Müttersterblichkeit zur Hälfte auf verpfuschte Abtreibungen zurückgeführt In Aethiopien sind Komplikationen aus illegalen Abtreibungen der häufigste Grund für die Spitaleinlieferung von Frauen Nach Schätzung der WHO sterben 70 der wegen Abtreibung hospitalisierten Frauen an den Folgen In Abidjan Elfenbeinküste gaben 34 von 2 400 befragten Frauen an mindestens eine Abtreibung vorgenommen zu haben In Kenia gibt es gemäss einem Bericht des Gesundheitsministeriums jährlich schätzungsweise 300 000 illegale Abtreibungen Über 20 000 Frauen und Mädchen werden mit Komplikationen in die Spitäler eingeliefert Namentlich in ländlichen Regionen haben Frauen kaum Zugang zu Verhütungsmitteln und andern Dienstleistungen der Gesundheitsversorgung The East African Standard Nairobi 7 5 2004 In Nigeria wird die Zahl der Abtreibungen trotz äusserst restriktivem Gesetz auf über 600 000 pro Jahr geschätzt Abortrate 25 auf 1 000 15 44 jährige Frauen Schweiz zum Vergleich 6 5 1 000 Frauen 60 der Eingriffe werden von Nicht Medizinern oder von der Frau selbst vorgenommen An einer Konferenz in Addis Abeba vom 5 7 März 2003 wurde erstmals an einer regionalen Konferenz über die Abtreibungssituation in

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/facts/afrika.htm (2016-05-01)
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  • Kanada: Es geht auch ohne Gesetz
    ihrem Partner und oder anderen Bezugspersonen besprochen haben Frauen die noch schwanken werden routinemässig an eine spezialisierte Beratungsstelle überwiesen Es gibt keine Hinweise dass in Kanada die Verhütung vernachlässigt würde 76 der Kanadierinnen wenden eine Verhütungsmethode an gleich viele wie in andern Industrieländern 50 der ungewollten Schwangerschaften sind auf ein Versagen der Verhütung zurückzuführen dies entspricht den Zahlen aus dem Kanton Bern Regionale Unterschiede Andrerseits hat die Ausserkraftsetzung der Abtreibungsparagraphen nicht alle Probleme schlagartig beseitigt Immer noch bestehen regionale Unterschiede Es hängt vom Willen der lokalen politischen Behörden und der Ärzteschaft ab wie gut oder wie schlecht in einer Region die Gesundheitsversorgung im Bereich Schwangerschaftsabbruch funktioniert Nicht alle Provinzen haben genügende Infrastrukturen geschaffen damit Frauen eine ungewollte Schwangerschaft in der Nähe ihres Wohnortes abbrechen lassen können Der Abtreibungstourismus ist daher 1996 in Kanada noch nicht verschwunden Ein unermüdlicher Kämpfer Die Geschichte der Abtreibung in Kanada ist diejenige des Arztes Dr Henry Morgentaler 1969 trat ein neues Abtreibungsgesetz in Kraft das den Eingriff in einem Spital erlaubte wenn eine Spitalkommission aus mindestens drei Ärzten befand die Schwangerschaft gefährde Leben oder Gesundheit der Frau Viele Spitäler setzten aber gar keine solche Kommission ein Das Gesetz wurde von einem Ort zum andern verschieden interpretiert Frauen mussten bis zu acht Wochen warten 1969 eröffnete Dr Henry Morgentaler seine erste Klinik in Montreal wo er Abtreibungen ohne Zustimmung einer Spitalkommission vornahm Ein Jahr später wurde er wegen illegaler Abtreibung angeklagt Nachdem das Oberste Gericht Kanadas 1975 seine Appellation abgelehnt hatte verbüsste er 10 Monate im Gefängnis Er gab nicht auf 1983 eröffnete er zwei weitere Kliniken in andern Provinzen Wieder folgten Strafklagen und Gerichtsverfahren die schliesslich im Januar 1988 zur Ungültigerklärung der Abtreibungsparagraphen durch das Oberste Gericht führten Bahnbrechende Urteile Das Abtreibungsgesetz verstosse gegen das Recht auf Leben Freiheit und Sicherheit der Person befand das

    Original URL path: http://abtreibung-avortement.info/de/facts/kanada.htm (2016-05-01)
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  • Abtreibung in den USA
    auf eine Rate von 16 9 auf 1000 15 44 jährige Frauen 2011 Auch die Rate bei Teenagern ist rückläufig Abortrate auf 1000 Frauen 15 44 jährig 89 der Abbrüche erfolgen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen Quelle Bericht des Alan Guttmacher Institutes 201 4 Siehe auch Abortion Surveillance 2011 Center for Disease Control Bereits 1970 als 4 Staaten den Schwangerschaftsabbruch legalisierten und 11 weitere ihre Gesetze liberalisierten sank die Zahl der Todesfälle durch Abtreibung legal und illegal zusammen drastisch Im Jahr 1973 dem ersten Jahr nachdem der Schwangerschaftsabbruch auf dem ganzen Territorium der Vereinigten Staaten legalisiert war gingen die Todesfälle durch Pfuscherabtreibungen um 40 Prozent zurück Quelle Alan Guttmacher Institute USA Die Abbrüche werden immer frühzeitiger durchgeführt 2011 wurden 63 in den ersten 8 Schwangerschaftswochen gerechnet ab letzter Periode vorgenommen davon mehr als die Hälfte in den ersten 6 Wochen Trotz diesen positiven Auswirkungen der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs kämpfen christlich konservative Kreise verbissen gegen das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung USA nach der Wahl von George W Bush zum Präsidenten Ende 2000 und Wiederwahl 2004 Reproduktive Rechte in Gefahr Gleich zu Beginn seiner Amtszeit hat der neu gewählte Präsident die Marschroute bestimmt Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat er Entwicklungshilfe Gelder für internationale Organisationen gestrichen die sich in irgendeiner Weise für den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch einsetzen Die wichtigen Ämter des Justiz und des Gesundheitsministers wurden mit eingefleischten Abtreibungsgegnern besetzt Der Präsident ernennt die Obersten Richter auf Lebzeiten Eine einzige Stimme könnte die Mehrheit im Obersten Gericht zuungunsten des Rechts auf freien Entscheid zum Kippen bringen Diese Gefahr ist akut geworden nach dem Rücktritt der gemässigten Richterin Sandra O Connor Anfang Juli 2005 Ungewollt schwangere Frauen stossen auf immer mehr Schwierigkeiten Im Jahr 2000 wurden in verschiedenen Staaten der USA insgesamt 43 Gesetzesänderungen beschlossen die den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch erschweren gegenüber

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  • Abtreibung : geringes Komplikationsrisiko
    Brustkrebs Risiko gezeigt Frauen haben nach einem Schwangerschaftsabbruch nicht häufiger Brustkrebs als Frauen die nie eine Schwangerschaft abgebrochen haben Beral V Braüner CM Henderson KD Lash TL Melbye M Michels KB Reeves G Rosenblatt KA http www brustkrebs web de aktuell 04 04 abtreibung php Committee on Gynecologic Practice ACOG PubMed Abstract Gute Übersicht zum Thema Brustkrebs http rhrealitycheck org article 2014 01 09 how deeply flawed studies on abortion and breast cancer become anti choice fodder Quellenangaben zu Komplikationen und Spätfolgen Atrash HK Hogue CJ The effect of pregnancy termination on future reproduction Ballieres Clin Obstet Gynaecol 1990 4 391 405 Atrash HK et al The relation between induced abortion and ectopic pregnancy Obstet Gynecol 1997 89 512 8 Beral V et al Breast cancer and abortion collaborative reanalysis of data from 53 epidemiological studies including 83 000 women with breast cancer from 16 countries Lancet 2004 363 1007 16 PubMed Abstract Bhattacharya S Lowit A et al Reproductive outcome following induced abortion a national register based cohort study in Scotland BMJ Bourrit B Wyss R Complications précoces des interruptions volontaires de grossesse Schweiz Rundschau Med PRAXIS 69 507 511 1980 Braüner CM et al Induced abortion and breast cancer among parous women a Danish cohort study Acta Obstet Gynecol Scand 2013 Jun 92 6 700 5 Brewster DH et al Risk of breast cancer after miscarriage or induced abortion J Epidemiol Community Health 59 283 87 2005 Castadot RG Pregnancy termination techniques risks and complications Fert Ster 45 5 17 1986 Che Y et al Induced abortion and prematurity in a subsequent pregnancy J Obstet Gynaecol 2001 21 270 3 Chen A et al Mifepristone induced early abortion and outcome of subsequent wanted pregnancy Am J Epidemiol 2004 160 110 7 Committee on Gynecologic Practice ACOG Committee Opinion No 434 induced abortion and breast cancer risk Obstetrics and Gynecology 2009 113 6 1417 1418 PubMed Abstract Daling JR et al Induced abortion and subsequent outcome of pregnancy N Engl J Med 297 1241 1977 Daling JR et al Tubal infertility in relation to prior induced abortion FertilSteril 43 389 94 1985 Daling JR et al Ectopic pregnancy in relation to previous induced abortion JAMA 253 1005 8 1985 Frank Pl et al Induced abortion and their early sequelae J Royal Coll Gen Pract 35 175 80 1985 Frank Pl et al Pregnancy following induced abortion maternal morbidity congenital abnormalities and neonatal death Brit J Obstet Gynaecol 94 836 42 1987 Frank Pl et al The effect of induced abortion on subsequent pregnancy outcome Brit J Obstet Gynaecol 98 1015 24 1991 Frank Pl et al The effect of induced abortion on subsequent fertility Brit J Obstet Gynaecol 100 575 80 1993 Goldacre MJ et al Abortion and breast cancer a case control record linkage study J Epidemiol Community Health 55 336 7 2001 Grimes DA et al Complications from legally induced abortion A Review Obst Gyn Survey 43 177 91 1979 Hakim Elahi E et al Complications of

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  • Psychische Folgen der Abtreibung
    G The Psychological Complications of Therapeutic Abortion Brit J Psych 160 742 49 1992 Langzeit und Vergleichsstudien SA Geburt Der SA wenn er unter guten Bedingungen durchgeführt wurde hat weniger negative psychische Folgen als die Geburt eines ungewollten Kindes Es gibt eine ganze Reihe von in und ausländischen Untersuchungen welche Frauen nach einem SA mit Frauen verglichen haben die eine Schwangerschaft austrugen Eine US Studie verglich 773 Frauen die vor mind 7 Jahren einen SA hatten mit 3 000 Frauen die geboren hatten Es fand sich kein Unterschied im psychischen Wohlbefinden der beiden Gruppen Mehrere weitere Studien kommen zum gleichen Schluss Russo 1992 und 1997 Schmiege 2005 Frauen mit einem SA hatten hingegen ein deutlich höheres Selbstwertgefühl als solche die ein unerwünschtes Kind zur Welt gebracht hatten Russo 1992 In einer schweizerischen Untersuchung von Frauen 15 Jahre nach einem SA fand Hurni 1981 dass diese nicht häufiger den Arzt oder den Psychiater aufsuchten als Frauen die die Schwangerschaft ausgetragen hatten Die beiden Gruppen unterschieden sich nicht in ihrem gesundheitlichen Befinden In Dänemark wurden 18 von 10 000 Frauen die 1975 einen SA hatten in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gegenüber 12 von 10 000 Frauen nach einer Geburt David 1985 Brewer 1977 fand 0 3 Promille Abortpsychosen gegenüber 1 7 Promille Psychosen nach Geburt In der Untersuchung von Holzhauer 1989 gaben 69 der Frauen mit Schwangerschaftsabbruch an dass sie voll zu ihrem Entschluss stehen würden 23 5 hatten manchmal 4 8 oft Zweifel während 3 ihren Entscheid im Nachhinein für falsch hielten Bei Frauen die eine ungeplante Schwangerschaft austrugen hatten bloss 57 keine Zweifel an der Richtigkeit ihrer Entscheidung Die wohl umfassendste Studie stammt aus England Gilchrist 1995 2 000 Frauen die einen SA hatten wurden während 10 Jahren beobachtet und mit 3 000 Frauen verglichen die eine ungeplante Schwangerschaft ausgetragen hatten Es fanden sich zwischen den beiden Gruppen keine Unterschiede betr Psychosen Depressionen Angstzuständen und anderen psychischen Erkrankungen Auch Teenager leiden nach einem Schwangerschaftsabbruch nicht öfter unter Depressionen oder geringem Selbstwertgefühl als wenn sie eine Schwangerschaft austragen Zabin 1989 Warren 2010 In einer Studie Trine Munk Olsen 2011 die auf dem dänischen Gesundheitsregister basiert das sämtliche Spitalaufenthalte und Arztbehandlungen erfasst wurden 85 000 Frauen die zwischen 1995 und 2007 erstmals eine Schwangerschaft abbrachen mit 280 000 Frauen die im selben Zeitraum ihr erstes Kind gebaren verglichen Die abbrechenden Frauen hatten in den 12 Monaten nach dem Abbruch nicht öfter einen Erstkontakt mit einem Psychiater als in den 9 Monaten vorher Die Erstgebärenden hingegen beanspruchten in den ersten 6 Monaten nach der Geburt deutlich öfter psychiatrische Hilfe als vorher Die Autoren schliessen die Hypothese wonach ein Schwangerschaftsabbruch das Risiko psychischer Störungen erhöhe werde durch die Studie widerlegt Athanasiou R et al Psychiatric Sequelae to Term Birth and Induced Early and Late Abortion Fam Plann Persp 5 227 231 1973 Brewer C Incidence of Post Abortion Psychosis A Prospective Study Br Med J 1 476 477 1977 Charles V E et al Abortion and long term mental health outcomes a systematic review of the evidence Contraception 78 2008 436 450 David HP Post Abortion and Post Partum Psychiatric Hospitalization Ciba Found Symp 115 150 164 1985 Gilchrist AC et al Termination of Pregnancy and Psychiatric Morbidity Brit J Psych 167 243 48 1995 Holzhauer B Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch Kriminol Forschungsberichte Band 38 Max Planck Inst Freiburg 1989 Hurni M Interruption de grossesse 15 ans après Thèse med Lausanne 1981 Kooistra P A A et al Na een abortus provocatus geen hogere medische consumptie in de huisartsenpraktijk dan ervoor Ned Tijdschr Geneeskd 2007 151 409 13 Munk Olsen T et al Induced First Trimester Abortion and Risk of Mental Disorder N Engl J Med 2011 364 332 9 Russo NF et al Abortion Childbearing and Women s Wellbeing Prof Psychol Research and Practice 23 269 80 1992 Russo NF Dabul AJ The Relationship of Abortion to Well Being Prof Psychol Research and Practice 28 23 31 1997 Schmiege S Russo NF Depression and unwanted first pregnancy longitudinal cohort study BMJ doi 10 1136 bmj 38623 532384 55 published 28 October 2005 Warren JT et al Do depression and low self esteem follow abortion among adolescents Evidence from a national study Perspectives on Sexual and Reproductive Health 2010 42 4 230 235 Zabin LS et al When Urban Adolescents Choose Abortion Fam Plann Persp 21 248 255 1989 Die Mütter wider Willen Mehrere Studien fanden dass etwa ein Viertel bis ein Drittel der Frauen welchen ein SA verweigert wurde auch Jahre danach noch negative Gefühle oder schwerwiegende psychische Probleme hatten Höök K Refused Abortion A follow up Study Acta Psych Scand Suppl 168 3 156 1963 Buser Wildi R Über die uneheliche Schwangerschaft und deren Unterbrechung aus psychiatrischer Indikation Diss Zürich 1948 Pare CMB Raven H Psychiatric sequelae to therapeutic abortion Lancet 1 635 38 1970 Stamm H Probleme des legalen Aborts in der Schweiz Ars Medici 1974 Barber JS et al Unwanted childbearing health and mother child relationships J Health Soc Behav 1999 Sep 40 3 231 57 Der SA als Lernprozess Ungewollt schwanger zu werden wird von Frauen oft als persönliches Versagen empfunden Sie machen sich Selbstvorwürfe Doch bewirkt die intensive Auseinandersetzung mit Sexualität Partnerschaft Fruchtbarkeit Kinderwunsch Lebenszielen während der Entscheidfindung häufig einen Reifeprozess Die Frau geht gestärkt erwachsener unabhängiger aus diesem Prozess hervor Sie gewinnt an Selbstwertgefühl Das Erlebnis kann positive Veränderungen in ihrem Leben auslösen und zur Klärung ihrer Lebenssituation beitragen Ensner H et al Ungewollte Schwangerschaft als Konflikt PRAXIS 84 881 5 1995 Lunneborg P Jetzt kein Kind Warum Abtreibung eine positive Entscheidung sein kann Campus Verlag 1996 Schwangerschaftsabbruch und Selbstmordtendenz Studien aus Finnland Gissler 1996 1997 und 2004 fanden bei Frauen die einen SA hatten eine höhere Sterblichkeit bzw eine höhere Selbsttötungsrate als allgemein in der weiblichen Bevölkerung und als bei Frauen die geboren hatten Die Abtreibungsgegner haben auch diese Studien fehlinterpretiert und für ihre Zwecke missbraucht Erstens ist die Zahl der Selbsttötungen nach einer Abtreibung sehr klein Zweitens sagen die Studien überhaupt nichts aus über den sozialen

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